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Eine Annäherung an die Sonderentwicklungszone (ZED) Mariel und ihre Entwicklungsperspektiven standen während der wissenschaftlichen Aktionstage der I. Kubanischen Handelskonvention, die am Freitag zu Ende geht, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Gäste und Fachleute. Diese Entwicklungsperspektiven liegen in der Produktion von Waren und Dienstleistungen, die die Wertschöpfung durch Fachwissen und Innovation und die Möglichkeiten nationaler Unternehmen dort zu investieren nutzen, sei es eigenständig oder im Verbund mit ausländischen Unternehmen.

„Unser Ziel ist, Unternehmer aller Breitengrade anzuziehen und ein günstiges Umfeld zu schaffen, in dem Technologien und qualifizierte Arbeitskraft genutzt wird. Dies trägt außerdem zur Förderung des Exports und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Auch wenn von den 24 aktuell genehmigten Unternehmen im ZED bis jetzt nur vier kubanische Firmen sind, haben wir Interesse an einer größeren kubanischen Beteiligung “, führte die ZED -Direktorin Ana Teresa Igarza in ihrem Vortrag aus.

„Als Teil unseres Handelsplan soll der Container Terminal, der von der Gesellschaft PSA International aus Singapur betrieben wird, als Umschlaghafen für die Region eingesetzt werden und über eine Logistik verfügen, die es dem Kunden ermöglicht, über alle Möglichkeiten des Transports, der Verteilung und Lagerung der Waren zu verfügen und so spezielle Dienstleistungen anbieten zu können“, fügte sie hinzu.

„Aus diesem Grund“, fuhr Igarza fort, „haben sich unsere Schlüsselindustrien in Unternehmen für logistische Dienstleistungen, der Biotechnologie und pharmazeutischen Industrie, der fortgeschrittenen Fertigungsindistrie mit besonderem Augenmerk auf dem Verpackungsbereich, in der Nahrungsmittelindustrie, Stahlverarbeitung und Materialien und Technologien für das Bauwesen konsolidiert.

In der Vormittagssitzung fand ein Symposium zur Logistik statt, das sich vor allem darauf konzentrierte, die Verluste bei der Lagerung innerhalb des Handelssystems und bei den nicht genutzten Vorräten oder solchen mit einer langen Vorlaufzeit zu vermindern. Im Beitrag des Innenministeriums wurden einige technische Lösungen vorgeschlagen wie die Verfügbarkeit besonderer Regalsysteme, die Lagerung unter freiem Himmel und die Anhebung der Höhe des Stauraums.

Aber die Konvention beschränkte sich nicht nur auf Konferenzen und wissenschaftliche Workshops, es gab auch Raum für Ausstellungsstände, wie die von Santiago de Cuba und Santa Clara, die die Aufmerksamkeit der über 500 Teilnehmer erregten.

Auch verschiedene kulinarische Verbände des Landes waren präsent und lieferten künstlerische Demonstrationen unserer Küche, darunter das Projekt Gilberto Smith Duquesne, das mit Kindern von acht bis 14 Jahren arbeitet und die kubanische Kochkunst kultiviert.