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Am Montag begann in Kuba der Internationale Event von Konferenzen über Investitionen in Tourismus und Hotelwesen, Sahic (für seine Abkürzung in Englisch). Rund 200 Vertretern von großen Unternehmen, Gruppen und Hotelketten, Investoren, Banken, Investmentfonds, Architekten und Designer aus 24 Ländern nehmen an dem Event teil.

Laut dem Präsidenten und Gründer von Sahic, Arturo García, findet das Treffen nach zehnjährigem Bestehen erstmals in der Karibik statt. Es wurde ein Programm ausgearbeitet, welches den Geschäftsinteressierten ermöglicht, die Angebote Kubas kennen zu lernen und die nationale Realität besser zu verstehen.

Schwerpunkte von Sahic-Cuba, mit Sitz in Havannas Hotel Melia Cohiba, sind insbesondere der kulturelle, natürliche, patrimoniale und historische Reichtum Kubas, einer Destination, die auf Nachhaltigkeit, Frieden und Sicherheit setzt.

Aus der Sicht von David Scowsill, Präsident des World Travel & Tourism Council, stellt der Tourismus, der im Jahr 2016 ein Gesamtwachstum von mehr als 3 % erreicht hat, eine Kraft dar, die dabei helfe, eine friedliche Gesellschaft zu schaffen, durch den Umweltschutz, die Generation von Arbeitsplätzen und die Erleichterung des kulturellen Austauschs.

Der stellvertretende Tourismusminister Alexis Trujillo erklärte, dass Kuba 110 Projekte vorstelle, um neue internationale Partnerschaften anzuziehen.

Solche Investitionen sollen die Qualität des Tourismusangebots erhöhen und das Angebot diversifizieren, neue Hotel- und Nicht-Hotelprodukte fördern, der Renovierung und Erweiterung von Unterkünften dienen und helfen, Märkte mit hohem Standard zu erobern.

In diesem Zusammenhang sagte der stellvertretende Minister, dass das Wachstum der Touristenzahlen in Kuba, die im Jahr 2016 um 14,5% höher lagen als im Jahr 2015, für fast alle Märkte stabil geblieben sei.

Außerdem erinnerte Deborah Rivas, die Generaldirektorin für Auslandsinvestitionen des Ministeriums für Außenhandel und ausländische Investitionen, daran, dass der Tourismus einer der strategischen Sektoren der kubanischen wirtschaftliche Entwicklung sei und in den letzten Jahren das Volumen der Handelsbeziehungen verdreifacht habe.