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Chinesische Spezialisten arbeiten an der Installierung der technischen Austattung. Photo: Jorge Luis Merencio

BARACOA, Guantánamo–Spezialisten der Volksrepublik China arbeiten in Baracoa daran, die technische Ausrüstung zur Inbetriebnahme einer Industrie zur Herstellung von Fasern und organischen Substraten der Kokosnuss zu installieren.

Die Fabrik ist Teil einer Kokosnuss –Produktionskette, einem Programm zur integralen Entwicklung dieser Frucht, die trotz der schweren Schäden, die Hurrikan Matthew in den Plantagen verursacht hat, ihre Vitalität beibehalten hat.

Zur technischen Austattung gehören eine Zerfaserungmaschine, an die das Sieb und das Fließband, die Trocknungsanlage und zwei Druckpressen angekoppelt sind, aus denen das Endprodukt hervorgeht.

Wie der Direktor der Fabrik Jorge Luis Ballester Ferrer erklärte, wird die Fabrik sehr bald mit der Produktion beginnen, wofür schon die erste Charge an Rohstoffen vorhanden ist. Später werde es noch eine Schreinerei zur Verarbeitung des Holzes der Kokospalme geben und eine Halle, wo Platten für Zwischendecken aus Gips und Kokosfasern hergestellt werden. Dieses System wurde von dem Unternehmen in einer Werkstatt in Guantanamo entwickelt.

Ein Teil der Produktion sei für den Export bestimmt, da in zahlreichen Ländern für beide Sparten großer Bedarf bestehe.

In China werde die Kokosfaser z.B. bei der Herstelltung von Matratzen und für Panele zur thermischen Isolierung in Gebäuden verwendet. Das organische Substrat werde beim Anbau von Kulturpflanzen benutzt, erklärte die Leiterin des Projekts des chinesischen Unternehmens Avic Proyect Engineering Company mit Sitz in Havanna Maite Hu, die mit der Installation der Ausrüstung und der Inbetriebnahme der Fabrik in Baracoa befasst ist.

Dort können zwischen 150 und 250 kg Rohstoffe in der Stunde verarbeitet werden.