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Ehrung für Mariana Grajales und alle Kubanerinnen, die für ihr Land gekämpft haben Photo: Eduardo Palomares

SANTIAGO DE CUBA - Mariana Grajales Cuello, die Mutter der Maceo-Brüder, wurde an diesem Sonntag, dem Muttertag, vom kubanischen Volk geehrt, und mit ihr alle Mütter, die ihre Söhne in den Befreiungskämpfen verloren.

In Gegenwart der höchsten Vertreter von Partei und Regierung der Provinz, Lazaro Exposito Canto bzw. Beatriz Johnson Urrutia, legten Mitglieder der Ehrengarde des Nationalhelden José Martí im Namen des kubanischen Volkes an ihrem Grab auf dem Friedhof Santa Ifigenia einen Kranz nieder.

Mariana Grajales wurde am 12. Juli 1815 in Santiago de Cuba geboren. Sie vermittelte ihren 15 Kindern tiefe patriotische Gefühle. Elf von ihnen nahmen am Kampf gegen die spanische Kolonialherrschaft teil. Sie starb am 27. November 1893 in Kingston, Jamaika. Ihre sterblichen Überreste wurden im April 1923 in diese Stadt überführt.

Sie selbst nahm sehr früh als Krankenschwester in Lazaretten der Befreiungsarmee am zehnjährigen Krieg teil. Selbst als sie sich außerhalb des Landes befand, war ihr Beispiel weiterhin Inspiration für die revolutionäre Sache, weshalb sie ein Beispiel für die kubanische Frau darstellt.

Chefs und Offiziere der FAR und des MININT, Leiter der Vereinigung der Kämpfer der kubanischen Revolution, des Kubanischen Frauenverbandes, der Komitees zur Verteidigung der Revolution und des Kleinbauernverbandes sowie Angehörige von Opfern des Kampfes und eine Vertretung der Bevölkerung von Santiago wohnten im Namen aller Kubaner der Ehrung bei.

Anschließend ehrten Exposito Canto und Johnson Urrutia weitere würdige Mütter dieser Stadt, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte haben.