OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats, traf sich am Donnerstagnachmittag mit einer Delegation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens-Volksarmee (FARC-EP), die von Kommandant Timoleón Jiménez, Generalstabschef der aufständischen Organisation, angeführt wurde, und außerdem aus den Kommandanten Iván Márquez, Pastor Alape, Joaquín Gómez, Carlos Antonio Lozada, Mauricio Jaramillo, Bertulfo Álvarez und Ricardo Téllez, Mitglieder des Sekretariats der FARC-EP, bestand.

Beide Seiten sprachen über den Verlauf des Friedensprozesses in Kolumbien und das Treffen zwischen der FARC-EP und der Nationalen Befreiungsarmee Kolumbiens (ELN), das in dieser Woche in Havanna stattfand.

Die Delegation der FARC–EP brachte ihre tiefe Dankbarkeit für die wertvolle Unterstützung Kubas als Garant und Sitz der Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-EP zum Ausdruck, die fast fünf Jahre lang in unserem Land stattfanden und im Ergebnis derer nach 52 Jahren bewaffneter Auseinandersetzung die Unterzeichnung eines Friedensabkommens erreicht wurde. Neben Kuba fungierte Norwegen als Garant, während Chile und Venezuela Begleiter der Gespräche waren.

Der kubanische Präsident bekräftigte die Verpflichtung Kubas, den schwierigen Prozess der Umsetzung der Vereinbarungen, der einen wichtigen Schritt bei der Errichtung eines stabilen und dauerhaften Friedens in Kolumbien und der Konsolidierung von Lateinamerika und der Karibik als Zone des Friedens darstellt, weiterhin zu unterstützen..

Auf kubanischer Seite nahmen außerdem Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla, der stellvertretende Außenminister Rogelio Sierra Díaz und Rodolfo Benítez Verson, kubanischer Garant für den Friedensprozess zwischen der Regierung Kolumbiens und der FARC-EP, an dem Treffen teil.