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Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens-Volksarmee (FARC-EP) und der Armee der Nationalen Befreiung (ELN) kamen heute nach Havanna, um sich über den Friedensprozess der ersten Guerrillagruppe mit der kolumbianischen Regierung auszutauschen.

Wie aus einem nationalen Fernsehbericht hervorgeht, zielt dieses von den Behörden genehmigte Treffen zwischen den Guerrillagruppen darauf ab, zur Beendigung der bewaffeneten Konflikte in dem südamerikanischen Land beizutragen.

Die kolumbianische Regierung und die ELN werden ihre offiziellen Gespräche am 16. Mai diesen Jahres in Quito, Ecuador, erneut aufnehmen, nachdem sie aufgrund des Treffens zwischen Mitgliedern dieser Guerrilla und den Sprechern der FARC-EP verschoben worden waren.

Die Verhandlungen zwischen dem Kabinett des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos und der ELN begannen am 7. Februar mit dem Hauptziel, den über 52 Jahre hinweg anhaltenden bewaffneten Konflikt zu beenden und ein ähnliches Ergebnis wie die FARC-EP im November 2016 zu erzielen.