OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

LIMA – Die kubanischen Ärzte, die in solidarischer Mission in der peruanischen Region Piura eingetroffen sind, richten ihre Arbeit auf die Betreuung tausender durch die Überschwemmungen Geschädigter in der Regionalhauptstadt sowie in Catacaos.

Der Botschafter Kubas in Peru, Sergio González, der die Brigade begleitet, informierte Prensa Latina, dass nach Koordinierungen am Wochenende mit den regionalen Gesundheitsbehörden und Gesprächen mit der lokalen Presse die Punkte bestimmt wurden, an denen die Kubaner tätig sein werden.

Die Kubaner arbeiten in den Notaufnahmelagern der höhergelegenen Gebiete von Piura, wie San Pablo. Foto: Enmanuel Vigil Fonseca 

 

Der Leiter der Brigade, Rolando Piloto, stellte fest, dass die Allgemeinärzte, Krankenpfleger und anderen Spezialisten, die die Brigade integrieren, seit gestern an fünf Punkten der Notaufnahmelager tätig sind, in die die Bevölkerung der am meisten betroffenen Gebiete evakuiert worden sind.

Die Web Site Cubadebate teilte mit ihren Lesern einen Augenzeugenbericht von Dr. Enmanuel Vigil Fonseca, einem der Ärzte der Brigade Henry Reeve, die sich in Peru befindet, um ihre solidarische Hilfe angesichts der Tragödie anzubieten, die das Volk durch die dort vorgekommenen Überschwemmungen und Erdrutsche erleidet.

«Jetzt sind sie da! Die kubanischen Ärzte sind gekommen, sagt allen Bescheid … so überraschte mich eine Geschädigte in einem Wohnlager und wie durch ein Wunder bildete sich eine nicht enden wollende Schlange heraus. »

In seinem Bericht über die zu behandelnden Krankheiten hebt Enmanuel Durchfall-, Atemwegs- und Hauterkrankungen, sowie Fiebersyndrome und Konjunktivitis hervor.