OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Fast einhundert Menschen haben aufgrund der durch die intensiven Regenfälle entstandenen Schäden ihr Leben eingebüßt. Foto: Radio Huancavilca

Havanna – Kuba bereitet die Entsendung einer medizinischen Brigade nach Peru vor, um nach den starken Regenfällen der letzten Wochen der betroffenen Bevölkerung dringende Hilfe zukommen zu lassen.

Die Botschaft Kubas bot dem peruanischen Außenministerium eine auf Hilfe in Situationen wie Katastrophen und Epidemien spezialisierte medizinische Brigade an, die der internationalen Ärztebrigade Henry Reeve angehört.

Die Brigade würde ihre Hilfe einen Monat lang leisten und aus 11 Ärzten, zehn Hochschulabsolventen, einem Verwalter und einem ärztlichen Leiter bestehen, von denen jeder zwei Taschen mit Medikamenten und Material bei sich hätte, um die Tausenden betroffenen Menschen zu behandeln.

Die Fachkräfte stehen bereit, um in einem Charterflugzeug abzufliegen, sobald die peruanischen Behörden den Empfang derselben genehmigen, erklärt der von der Botschaft gesendete Text, der von Telesur zitiert wurde.
Im gleichen Schreiben wiederholten sie ihre Kondolenzen für die Angehörigen der Opfer, die Betroffenen und die peruanische Regierung.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Kuba Hilfe für Peru in Situationen von Naturkatastrophen oder sanitärer Krise leistet, wie es bei den Erdbeben vom Mai 1970 und August 2007 der Fall war.

Armeegeneral Raúl Castro, Präsident des Staats- und des Ministerrates, sendete seinerseits ein Schreiben an seinen peruanischen Amtskollegen Pedro Pablo Kuczynski, in dem er seine Kondolenzen für die menschlichen und materiellen Schäden zum Ausdruck brachte, die durch die Naturkatastrophe entstanden sind.

Seit Dezember letzten Jahres ist es zu starken Regenfällen im südamerikanischen Land gekommen, was zu Überschwemmungen und Tausenden zerstörter und beschädigter Wohnungen und Bauten führte. Desgleichen wurden 90 Todesopfer, 20 Verschwundene und 120 890 Geschädigte gezählt.