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HAVANNA – Der stellvertretende Generaldirektor und Leiter der Abteilung für Technische Zusammenarbeit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yang Dazhu, erkannte in Havanna Kubas Arbeit im Bereich Nukleartechnik an.

Bei einem Treffen mit Experten aus dem ganzen Land im Sitz der Agentur für Kernenergie und Advanced Technologies (Aenta) hob er hervor, dass die Insel in Fragen der nuklearen Sicherheit und des Rechtssystems in Übereinstimmung mit den internationalen Verträgen stark etabliert sei.

Er betonte auch die internationalen Beratungs- und Trainingsprogramme, die von kubanischen Experten in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und der Welt angeboten werden.

Yang wies darauf hin, dass die IAEA dem Land in den letzten vier Jahrzehnten eine wichtige Unterstützung für den Ausbau und die bessere Implementierung von Kerntechnologien gegeben habe.

Er gratulierte Kuba zu den Leistungen bei deren Entwicklung und lobte die Arbeit aller Institutionen des Landes.

In den letzten Jahrzehnten förderte die Agentur wichtige Kooperationsprojekte mit der Insel vor allem in Bereichen wie Gesundheit, speziell in der Krebsbehandlungen, Landwirtschaft und Industrie-Anwendungen, die auch die Region Lateinamerika begünstigt haben.

Er sagte, die IAEA könne zum Erreichen von neun der 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der UNO-Agenda bis 2030 beitragen, die Ende des Jahres 2015 beschlossen wurden.

Kuba wird sich an mehreren Projekten der technischen Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde beteiligen, die für den Zyklus 2018-2019 vorgesehen sind und die Bereiche menschliche Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Umwelt betreffen.

Der Generaldirektor der IAEA, Yukiya Amano, besuchte Kuba im vergangenen November auf Einladung von Elba Rosa Pérez, Ministerin für Wissenschaft, Technologie und Umwelt. (PL)