OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Kuba sprach sich am Freitag am Sitz der UNO in Genf dafür aus, die volle Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung in der Welt durchzusetzen, was einen Weg darstelle, den Migrationsfluss weltweit ins Gleichgewicht zu bringen.

Der Vertreter Kubas Luis Alberto Amorós sagte,dass für eine tiefgehende Analyse des Themas, es entscheidend sei, sich mit den Ursachen zu beschäftigen, die Millionen Menschen jedes Jahr dazu bringen, zum Teil unter Einsatz ihres Lebens, auf der Suche nach einem besseren Leben zu migrieren.

„Den vielfältigen Problemen, die in Zusammenhang mit der Migration stehen, wie ihr exponentielles Anwachsen hin zur industrialisierten Welt, dem Raub von Talenten aus den sich in der Entwicklung befindenden Ländern, der Verschlimmerung der beschämenden Diskrimierung und der Gewalt, unter der die Migranten zu leiden haben, kann man nur begegnen, wenn man die strukturellen Ursachen dieses Migrationsphänomens angeht“, sagte er.

Während des interaktiven Gesprächs über die Menschenrechte der Migranten im Zusammenhang mit den großen Bewegungen verteidigte Amorós die Notwendigkeit einer substantiellen Veränderung der ungerechten, andere ausschließenden internationalen Wirtschaftsordnung, um endlich das Migrationsphänomen an der Wurzel zu packen.

Er fügte hinzu: „Dazu ist auch eine eigene Verantwortlichkeit der wichtigsten Industrieländer für den Frieden und die internationale Sicherheit erforderlich, die ihre hegemonialen Interessen aufgeben müssen, die diese Situation der Instabilität erst hervorrufen.“

Nach Auffassung des kubanischen Vertreters sei eine internationale Zusammenarbeit lebenswichtig, die den Dialog und die wahrhafte Zusammenarbeit garantiere, die gemeinsame Verantwortung aller Staaten was die Migration angeht, anerkenne und die Souveränität und die Gleichstellung aller Länder respektiere.

„Natürlich muss eine solche Zusammenarbeit auch über die Integrität, die Würde und das Wohlergehen der Migranten wachen“, betonte er.