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CIEGO DE ÁVILA - Die Bohrung von mehr als 700 Brunnen in verschiedenen Teilen des Landes in diesem Jahr ist Teil eines der strategischen Programme, um die Wasserversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und die Auswirkungen der Dürre zu lindern, die für den beklagenswerten Oberflächen- und Grundwasserstand verantwortlich sind

Alexánder Seijas Feria, Direktor des Unternehmens für Bohrarbeiten, sagte, dass in dieser Provinz etwa 50 Percussion-Kabel-Bohranlagen und mehr als 300 Fachleute im Einsatz sind, um diese komplizierte Arbeit auszuführen, die oft in schwer zugängliche Gebieten erfolgt.

Bei der Arbeit seien Disziplin und Strenge wichtig, wie auch die Betreuung der Arbeiter und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, indem neue Bohrgeräte benutzt werden, die diese Tätigkeit humanisieren.

Das Unternehmen führe jährlich Arbeiten im Wert von etwa 24 Millionen Peso durch. Sie umfassen die Bohrung, Eichung und Reinigung von Brunnen des Wasserwirtschaftssystems, der Zuckerunternehmens und der Landwirtschaft, wobei der Schwerpunkt auf dem Programm der Wasserversorgung der Bevölkerung liege.

Seijas Feria erklärt, dass die Provinz Ciego de Avila eines der kritischsten Szenarien des Landes erlebe und deshalb Kräfte aus anderen Regionen mobilisiert werden, und in den kommenden Stunden werden zwei hoch moderne Bohranlagen und drei Drehschlagbohranlagen eintreffen.

Nach Angaben des Klimazentrums des Institut für Meteorologie weisen 44 % des Landesgebiets ein Defizit von angehäuften Niederschlägen in den letzten Jahren auf und Ciego de Avila gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten, denn sein Grundwasserstand steht in drei der 15 hydrogeologischen Sektoren auf Null, in weiteren acht wird er als kritisch aufgelistet und die fünf bestehenden Stauseen sind nur zu 16,3 % ihrer Gesamtkapazität gefüllt.

Aktuelle Prognosen warnen, dass für die nächsten Monate das Auftreten von Niederschlägen unzureichend sein wird, und das ist der einzige Weg, Oberflächen- und Grundwasser anzureichern.