OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Beseitigung von Baumstämmen, die auf die Kaffeeplantagen gefallen waren, gehörte zu den anstrengendsten Arbeiten bei der Wiederherstellung Photo: Jose M. Correa

MAISÍ, Guantánamo – Insgesamt 3.328 Hektar Kaffeeanbaufläche von den 4.940, die nach der verheerenden Durchquerung des Hurrikans Matthew geschädigt waren, sind in diesem Bezirk im extremen Osten, der wichtigster Produzent der Kaffeebohne in dieser Provinz ist, wiedergewonnen worden.

Die Ziffer steht für 67 % der betroffenen Zone und entspricht 93 % der 3.564 ha, die man in der ersten Phase der Aufräumarbeiten zu sanieren geplant hatte, wobei die Plantagen mit den besten Erholungsaussichten und die ertragreichsten prioritär behandelt wurden.

In den wiederhergestellten Zonen hat man hauptsächlich daran gearbeitet, die Plantagen von den Baumstämmen zu befreien, die während des Sturms auf sie gestürzt waren, und Ordnung in ihnen zu schaffen. Außerdem hat man zu ihrem zeitweiligen Schutz schnell wachsende Spezies wie Pinien, Bananen und Yucca ausgesät.

Brigaden aus verschiedenen Provinzen des Landes, ausgerüstet mit Motorsägen und anderem Gerät, halfen den Bewohnern Maisís bei der Rettung ihrer Plantagen, eine Aufgabe, die von sechs Kollektiven dieses Bezirks Ende Dezember vergangenen Jahres in Angriff genommen worden war, zusammen mit Pflanzern und deren Familienangehörigen.

Die Kaffeearbeiter des äußersten Osten Kubas stellten auch die 45 von dem Wirbelsturm betroffenen Baumschulen wieder her. Dies möglichst schnell bewerkstelligt zu haben, schaffe die notwendigen Bedingungen, mit der neuen Aussaat zu beginnen, sagte Isaac San Juan Ulloa, der technische Direktor des Agrarforstunternehmens von Maisí, der Granma.

Matthew schädigte außerdem 570 ha Kakao in dem gebirgigen Gebiet, von denen ca. 470 wiederhergestellt werden sollen, was bei 440 bereits erreicht wurde. Anbaugebiete hierfür sind im Wesentlichen die Gemeinden La Tinta und Los Gallegos.