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David Granger rief am Donnerstag die karibischen Regierungschefs dazu auf, den Prozess der regionalen Integration zu stärken. Photo: Prensa Latina

Georgetown — Der Präsident Guyanas und der Karibischen Gemeinschaft (Caricom), David Granger, rief am Donnerstag die karibischen Regierungschefs dazu auf, die Hindernisse der Entwicklung zu bewältigen und den Prozess der regionalen Integration zu stärken.

Bei der Eröffnung des 28. Zwischenkonferenzgipfels des Caricom hob er die Einheitsvision seiner Gründer hervor (Michael Manley aus Jamaika, Forbes Burnham aus Guyana, Eric Williams und Trinidad und Tobago sowie Errol Barrow aus Barbados), als sie vor 44 Jahren zur Integration der Karibik aufriefen.

Granger wies auf die Bedeutung dieses Gipfeltreffens hin, die verschiedene Probleme der Wirtschaft, Energie, Nahrungsmittel, Kriminalität und Sicherheit in den internationalen Beziehungen behandelt.

Der guayanische Regierungschef hieß den neuen Regierungschef von Haití, Jovenel Moise, willkommen, dankte für die Arbeit des Premierministers von Dominica, Roosevelt Skerritt, des vorhergehenden Präsidenten der Gruppe, und kündigte die Übergabe dieses Amtes an Granada im kommenden Monat Juli an.

Auf dem Treffen zugegen sind desweiteren die Premierminister Ralph Gonsalvez von St. Vincent und den Grenadinen; Keith Rowley von Trinidad und Tobago; Freundel Stuart von Barbados; Keith Mitchell von Granada; und Gaston Browne von Antigua und Barbuda; sowie Außenminister und weitere Vertreter dieser Territorien.

Skerritt dankte seinerseits für die Zusammenarbeit der Mitgliedsländer während seines Mandats an der Spitze des Caricom und rief alle dazu auf, auch weiterhin an der Lösung der Probleme der Region zu arbeiten, obwohl es ein international wachsendes feindliches Klima gebe. „Wir müssen gemeinsam nach Lösungen suchen“, hob er hervor. (PL)