OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ricardo López Hevia

Die Nachricht vom Tod des Comandante en Jefe hat das kubanische Volk tief getroffen und alle haben dazu etwas zu sagen. Zahlreich sind die Erinnerungen und Gefühle der Dankbarkeit, die diese Nachricht in den Kubanern hervorgerufen hat, die nicht bereit sind – und dies auch nicht sein wollen, ihm Lebewohl zu sagen. In jedem Fall ein „Hasta siempre“, Fidel“.

„Dass ein Mensch wie Fidel jetzt nicht mehr unter uns ist, ist für niemanden leicht zu begreifen“, sagte Plácido Núñez aus Artemisa, ein Kämpfer für die Revolution Granma gegenüber.

Maritsa Leyva, die in einer Lebensmittelfabrik in Nuevo Éxito in Las Tunas arbeitet, gesteht sichtlich betroffen: „Ich sage aus meinem Herzen heraus, dass soviel Schmerz in meiner Brust keinen Platz hat. Wenn man Fidel sagt, sagt man Kuba, sagt man Bruder, sagt man die Welt.“

Für Lázaro Castro Aguilera, dem Direktot des Nationalen Denkmals und Historischen Komplexes Birán ist der Tod Fidels ein großer Schmerz. „Meine Brust verengte sich und ich ging zum Grab von Lina, seiner Mutter. Ich stellte mir eine Unterhaltung mit ihr vor, um ihr zu sagen, dass ihr Sohn, der der Welt so Großes gegeben hat und wegen dessen wechselvollen Lebens als Revolutionär sie so viel gelitten hat, nicht mehr unter uns ist.“

Er erinnerte sich auch an „die Male, die Fidel den Ort besuchte und sein Leben hier in allen Einzelheiten schilderte. Es ist mir noch so, als ob ich ihn oben auf dem Hügel auf seinem Pferd sitzen sähe, bereit zur Jagd. Mir ist, als ob er im nahen Fluss baden würde und die Dinge macht, die Kinder und Jugendliche tun.“

Das Kollektiv, das auf der Finca arbeitet, auf der der Comandante en Jefe geboren wurde, ist bestürzt wegen des Todes des Compañero Fi­del. Trotzdem widmet es sich weiter mit Hingabe den Besuchern, die an diesen Tagen vorbeikommen.

„Über Fidel muss man weiter forschen, damit sich seine ganze Größe und Weisheit offenbart. Das ist eine Form, ihn am Leben zu erhalten, zu erreichen, dass er uns immer begleitet“, fügte er hinzu.

„Diejenigen, die jetzt nach Birán kommen, tun dies mit großee Ehrfurcht und die Mehrheit von ihnen lässt ehrlichen Schmerz erkennen. Man hat hier ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich bereits alle eingetragen haben, die den Ort besuchten. Es liegt neben einem Foto von Fidel, neben dem viele Blumen zu sehen sind, die sie mitgebracht haben.

„Spontan sind auch die gekommen, die im Historischen Komplex von Birán arbeiten, um über das zu sprechen, das Fidel zum Wohle des Volkes gemacht hat und zu betonen, wie wichtig es ist, sein Denken zu ehren. Die Mehrheit ist der Auffassung, dass die beste Form, ihn zu ehren ist, die Einheit aufrechtzuerhalten“, sagte Lázaro Castro Aguilera.

Für jeden Kubaner ist die Nachricht ein sehr schwerer Schlag gewesen. Pedro Pascual Rodríguez aus Birán sagte: „Ich kann mich nicht gut fühlen. Fidel ist gestorben! Der Revolutionär mit der größten organisatorischen Fähigkeiten, den man kennt. Er war in der Lage die kubanischen Patrioten zu einen und sie zum Sieg zu führen. Dann hat er sein Leben damit verbracht, das gleiche auf internationaler Ebene zu tun“.

Für Iraida Martínez Duardo, eine Lehrerin im Ruhestand aus der Provinz Las Tunas, ist dies ein unersetzlicher Verlust „vor allem, weil er mit seinen neunzig Jahren sich die gleiche Verstandesschärfe und den gleichen Geist bewahrt hat, die ihn immer auszgezeichnet haben, Jetzt ist es an uns, sein Werk voranzutreiben, aber diesen Tag wird das kubanische Volk niemals vergessen. Ich werde ihn niemals vergessen.“

„Diejenigen, die die Jahre vor dem ruhmreichen Januar 1959 erlebt haben, wissen, was es bedeutet hat, ihn als Führer zu haben“, sagte Vicente Calderín aus Artemisa sichtlich bewegt. „Der Comandante hat den Kubanern eine bessere Zukunft gegeben, das, was er für das Volk getan hat, ist einzigartig.“

„Er war es, der die Revolution durchgeführt hat und wichtige Schritte gegen den Analphabetismus, für die Gesundheit und die Bildung unternommen hat. An dieses Datum werde ich mich immer mit tiefer Trauer erinenrn“, prophezeite Manuel de Jesús Catalá Balón aus Guantanamo, der in der 6. Kolonne Juan M. Ameijeiras, der Rebellenarmee kämpfte.

Für den Korrespondenten von Radio Rebelde in Guantanamo Antonio Marrero Duvergel, war Fidel der größte Staatsmann der Geschichte: Militärstratege, ünübertrefflicher Politiker, Lenker von Massen, von unersättlichem Wissensdurst, Sachkundiger der Wissenschaft, der Wirtschaft, des Sports, der Kultur, der Umwelt, ausgezeichneter Redner... weltweit ein Paradigma des Internationalismus und mit einem Herzen, das immer auf der Seite der Völker, der Besitzlosen schlug. Wegen all jenem hat sich sein Werk über den Erdball erhoben und wird unter den Revolutionären ewig Bestand haben.

Für den 70 jährigen Leonardo Aguilar aus Guantanamo ist Fidel der Mensch, von dem er seit seiner Geburt am meisten gelernt hat.

„Ich war Alphabetisator und ich habe an allem teilgenommen, für das mich die Revolution benötigt hat. Sie hat mich bis heute geschmiedet. Ich habe ihn einmal gesehen, als er nach Guantanamo kam. Aber von weit: ich hätte ihm gern die Hand gegeben“, sagte er.

Marrero Duvergel erinnerte sich: „Ich wurde auf dem Land geboren und dank Fidel und der Revolution bin ich Journalist geworden, Was ich bin, verdanke ich ihm“.

Der Lehrer an der Berufsschule Ernesto Che Guervara in Villa Clara, Joaquín González, rief sich bewegt Erinnerung, dass „ die von Fidel angeführte Revolution es ermöglicht hat, dass seine Tochter in einem angesehenen Krankenhaus in der Hauptstadt am Gehirn operiert werden konnte und dass seine Ehefrau Nilda einen Lohn dafür bekommt, dass sie sie betreut. Das werde ich niemals vergessen können.“

So empfindet Kuba dem Comandante gegenüber eine ewige Dankbarkeit. Seine Ideen, seine Beweggründe für den Kampf und sein Konzept von Revolution „ werden in den Händen von Armeegeneral Raúl Castro weitergeführt, der auf die Unterstützung und Hingabe des ganzen kubanischen Volkes zählen kann“, versichert der Direktor des Meteorologischen Instituts der Provinz Las Tunas Eberto Estrada Sao.

„Er wird erinnert werden als ein guter Mensch, ein Mann dem man Respekt zollt, dieser Zeiten würdig und der unbestrittene Führer unserer Nation, Amerikas und der Welt. Er wird sich jetzt in jedem Kubaner vervielfachen, der sich würdig fühlt, sein Werk fortzusetzen.“

Rigoberto Miralles,Rentner und Bewohner Bayamos, sagte, dass dessen Lektionen des ständigen Kampfes, der Beharrlichkeit, der Opferbereitschaft, des Humanismus, der Solidarität und des Patriotismus „uns den Weg anzeigen, den es zu verfolgen gibt, um die gedeihlichere Gesellschaft zu erreichen, die alle Kubaner anstreben, ohne auf die Souveränität zu verzichten, die mit dem Blut der Helden und Märtyrer des Vaterlandes getränkt wurde.

„Ich hatte das Glück, ihn zu kennen, als ich Kind war und wir Schüler der Landschule Nr. 15 waren, die in der Nähe seines Geburtshauses liegt. Die Art und Weise, wie er diejenigen behandelte, die dort arbeiteten und lernten, ließen nicht darauf schließen, dass es sich bei ihm um den Sohn des größten Grundbesitzers der Gegend handelte“, sagte Pascual Rodríguez, ein Bewohner Biráns.

Außerdem vericherte er, dass man sofort seine Intelligenz erkannte. Wenn ich mich an all das erinnere, konnte man sehen, dass bereits zu dieser Zeit der Humanismus zum Audruck kam, der so typisch für ihn ist.“

Für Delia Rivero Tour, eine Erzieherin im Kindergarten Volodia in Las Tunas, „ist es von jetzt an an uns, ihn lebendig zu erhalten, sich an ihn zu erinnern.

Ich denke immer an seine Empfindsamkeit den Kindern gegenüber, an seinen schönen Satz „ein gesundes Kind verdient alles, ein krankes Kind noch mehr“. Diese Worte sagen viel über den Menschen aus, der er war“.

Die Schülerin Lorena Infante García aus Camagüey stimmt dem zu und sagte: „Wir mögen ihn als unseren maximo lider wegen all dem, was er für das Glück und das Wohlergehen der Kinder in Kuba und in der Welt getan hat. Für die Pioniere ist der Comandante ein Beispiel, gewesen, dem es zu folgen gilt, und er wird es weiter sein genau so wie José Martí, Igancio Agramonte, Antonio Maceo, Camilo Cienfuegos, Ernesto Che Guevara und so viele Helden und Märtyrer, die immer präsent sind.“

Das bedeute für sie, sagte Lorena Infante, gute Schüler zu sein, diszipliniert und fleißig, dabei zu sein bei jedem Aufruf, die Revolution zu verbessern, sich als hoch qualifizierte Fachleute auszubilden und vor allem, ein guter Mensch zu werden, so wie er es war, immer aufrichtig, ehrlich und um das Wohlergehen der anderen besorgt.

Heute verliere die kubanische Jugend auf der physischen Ebene ihren Comandante „aber sie wird ihn von Minute zu Minute mehr gewinnen, wenn sie sein riesiges Erbe in jeder Hinsicht erfüllt: ethisch, moralisch und patriotisch.

„Seine Haltung zu beobachten werde ein Spiegel sein, in dem wir uns betrachten, um besser und engagierter zu sein“, sagte Lisandra Martínez Acea, eine 23jährige Bankangestellte aus Cienfuegos.

„Dies ist der Moment, sein Denken von den Anfängen der Revolution an zu bekräftigen. Seine Ideen und seine Handlungen haben unser Land in ein Paradigma für die übrige Welt verwandelt und ihn in eine Ikone, eine Inspiration“, sagte die junge Yamilia Almanza, die in der Lateinamerikanischen Hochschule für Medizin arbeitet.

„Das ist Fidel und das wird er weiter sein, der Lenker, der Inspirator, der Impulsgeber für jedes Projekt, der Mann der Moncada, der Granma, der Sierra, der unbestrittene Führer... der ewige Comandante.“

„Dass niemand glauben soll, dass weil unser Comandante gestorben ist, die Revolution fallen werde“ sagte Armando Peña Gar­vey, der in der Fabrik La Primada in Guantanamo Lebensmittel verarbeitet. „Im Gegenteil. Jetzt werden wir noch stärker werden und noch einiger. Man muss nach vorne gucken und der Welt beweisen, wer wir Kubaner sind.“

„Fidel ist nicht gestorben“, sagte herausfordernd Jesús Catalá Balón, der in der 6. Kolonne Juan M. Ameijeiras der Rebellenarmee gekämpft hat.

„Das, was gestorben ist, ist sein Körper, aber er selbst lebt weiter, weil es hier Millionen von Menschen gibt, vor allem Jugendliche, die in seine Fußstapfen treten, Hier und in der ganzen Welt“, fügte er hinzu.

Dem schließt sich der in Santa Clara wohnende Leutnant der Reserve González Rodríguez an der sagte: „Als ich klein war, sah ich die Karawane der Freiheit vorbeiziehen und in einem dieser Orte sagte Fidel vor den Massen, die ihm zujubelten, dass er diese Menschenmengen gerne sehen würde, wenn die Stunde seiner Beerdigung gekommen sei, denn das würde bedeuten, dass er seine Verpflichtung dem Volk gegenüber, dem er seine Leben widmete, eingehalten habe. Und so wird es sein.“

„Sein Tod ist eine schreckliche Tatsache, daran führt nichts vorbei“, sagte der Alphabetisator Leonardo Aguilar. „Hier bleibt Raúl und mit ihm die Jugendlichen und das ganze Volk, um die Flamme der Revolution lebendig zu erhalten.“