OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz sandte am Mittwoch eine Botschaft an den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten Donald J. Trump, in der es heißt „anlässlich Ihrer Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika übermittle ich Ihnen meine Glückwünsche“.

Es sind der Glückwunschschreiben viele, die die Staats- und Regierungschefs aller Kontinente an den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten gesandt haben. Auch internationale Organisationen wie unter anderem die UNO, Unasur und die Europäische Union übermittelten dem siegreichen republikanischen Aspiranten auf das Weiße Haus ihre Botschaften.

Innerhalb der Vereinigten Staaten gratulierte ihm ebenfalls die demokratische Kandidatin Hillary Clinton, als sie ihre Niederlage eingestand. Der gegenwärtige Präsident Brack Obama, der sagte er habe ernsthafte Differenzen mit seinem Nachfolger, lud ihn zu einem Besuch im Weißen Haus ein.

Kurz nach seinem Sieg gab Trump von einem Saal des Hilton Midtown Hotels in New York eine versöhnliche Botschaft, die sich vom rauen Ton seiner Kampagne unterschied. In einem Moment seiner Ansprache sagte er: „Wir werden uns gut mit den anderen Ländern verstehen, die bereit sind, sich gut mit uns zu verstehen. Wir werden einige wunderbare Beziehungen haben.“ Später fuhr er fort: „Ich möchte der Internationalen Gemeinschaft sagen, dass auch wenn die Interessen Amerikas immer im Vordergrund stehen, wir alle gerecht behandeln werden. Alle Menschen und alle Länder. Wir werden Gemeinsamkeiten suchen, keine Feindseligkeiten, Verbindungen, keine Konflikte“.

Trotzdem kam es verschiedenen Städten der Vereinigten Staaten wie Washington, Chicago, Philadelphia, Portland, Seattle und New York zu Demonstrationen gegen die Wahl von Trump zum 45. Präsidenten dieses Landes. Die Teilnehmer brachten ihren Unmut mit dem Wahlergebnis zum Ausdruck und bezeichneten den Gewinner als rassistisch und fremdenfeindlich. In Pennsylvania riefen Hunderte von Studenten: „Das ist nicht mein Präsident“.