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Der Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel verabschiedete den chinesischen Premierminister Li Keqiang Photo: Jose M. Correa

Der Premierminister der Volksrepublik China, Li Keqiang, beendete am Montag seinen erfolgreichen Besuch in Kuba, bei dem er mit dem Historischen Führer der kubanischen Revolution Fidel Castro und dem Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro zusammengetroffen war.

Li beendete so seinen historischen Besuch, der erste, den ein chinesicher Premierminister in den 56 Jahren, in denen bereits diplomatische Beziehungen bestehen, der Insel abstattet. Er vestärkte die ausgezeichneten brüderlichen Beziehungen, die Peking und Havanna vereinen.

Der Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez verabschiedete den chinesischen Regierungschef am Fuß der Gangway auf dem Terminal 1 des Internationalen Flughafens José Martí.

Während seines Aufenthalts in Kubahatte der chinesische Premierminister eine umfangreiche Agenda, die die Unterzeichnung von 12 Abkommen beinhaltete, die die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Bereich erneuerbare Energie, medizinische Forschung, Informatik, industrielle Entwicklung, Zollsicherheit, Zusammenarbeit im Banken- und Finanzbereich und Umweltschutz verstärkt.

Bei diesem Besuch unterzeichneten Kuba und China auch eine Vereinbarung zum Aufbau eines joint-venture Unternehmens zur Herstellung von Glykometern, Biosensoren und anderen Diagnostika in der Sonderentwicklungszone Mariel. Sie erzielten ebenfalls eine Übereinkunft über die Verteilung und Kommerzialisierung der kubanischen Medikamente PPG und Prevenox in China. China ist zur Zeit der zweitgrößte Handelspartner Kubas mit einem Warenaustausch von über 1 Milliarde Dollar.