OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Präsident der Mongolei, Tsakhiagiin Elbegdorj, wurde auf dem internationalen Flughafen José Martí vom stellvertretenden kubanischen Außenminister Rogelio Sierra empfangen. Photo: Jose M. Correa

„Von diesem Besuch erwarte ich, dass sich beide Länder noch weiter annähern und die traditionellen Beziehungen verstärken“, sagte der Präsident der Mongolei Tsakhiagiin Elbegdorj am Mittwoch bei seiner Ankunft in Havanna.

„Die Mongolei ist auf dem asiatischen Kontinent immer ein guter Freund Kubas gewesen“, fügte der Regierungschef hinzu, der sich zu einem offiziellen Besuch in Kuba befindet und auf dem internationalen Flughafen José Martí vom stellvertretenden kubanischen Außenminister Rogelio Sierra empfangen wurde.

Während seines Aufenthalts in unserem Land wird der Präsident der Mongolei unter anderem offizielle Gespräche mit dem Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz führen.

Kuba und die Mongolei unterhalten seit über 55 Jahren diplomatische Beziehungen. Im Jahr 1960 war Kuba das erste Land in Lateinamerika und der Karibik, das bilaterale Beziehungen zu diesem Land aufnahm.

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten umfasst Schlüsselsektoren wie Bildung, Gesundheit und Sport. Zur Zeit gibt es dort eine Gemeinde von über 100 medizinischen Fachkräften, die in Kuba ausgebildet wurden.

Bei dem Besuch des Außenministers der Mongolei Liundag Puruvsuren im Jahr 2015 wurden bereits die bestehenden Möglichkeiten für den Handel zwischen beiden Ländern erörtert und über das Interesse von mongolischen Firmen und Unternehmern gesprochen, in Kuba zu investieren.