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Während der zwei Monate in Ecuador behandelte die Brigade über 10.400 Menschen und führte etwa 780 chirurgische Eingriffe durch. Photo: Juvenal Balán

Ein Gefühl der Freude, dieses Gefühl gepaart mit etwas Stolz, das diejenigen empfinden, die dort waren und bereit waren, denen, die es nötig brauchten, alles zu geben, selbst ihr Leben. Diese Gefühle spiegelten sich auf den Gesichtern der 21 Teilnehmer des Internationalen Kontingents Henry Reeve wider, die nach 62 Tagen, in denen sie den Opfern des Erdbebens in Ecuador beigestanden hatten, wieder nach Hause zurückkehrten.

Der Leiter des Kontingents Dr. Ernesto Betancourt sagte: „In diesen zwei Monaten haben wir über 10.400 Menschen behandelt und ca. 780 chirurgische Eingriffe durchgeführt.“ Er übergab den Behörden des Gesundheitswesens die Anerkennung der Nationalversammlung für die geleistete Unterstützung und die schnelle Reaktion auf die Katastrophe.

Hilda Pérez, eine Fachärtin in Psychiatrie, gestand Granma gegenüber, dass es ihre große Befriedigung gegeben habe, einem Volk helfen zu können, das eine solch schreckliche Verwüstung erleben musste, bei einem Erbeben von 7,8 auf der Richter Skala, das Hunderte von Menschenleben forderte und in dem auch drei ihrer Kollegen starben. „Trotzdem haben wir weiter diesen einfachen Menschen geholfen, die geweint haben, als wir gingen und uns immer dankbar sein werden.“

Jorge Fonseca, Facharzt für Intensivmedizin und Gründungsmitglied der Brigade Henry Reeve freute sich, dass er an diesem Sonntag, an dem in Kuba der Vatertag begangen wurde, seine vier Enkel umarmen konnte. Aber solange sie gebraucht wurden, hätten sie 24 Stunden taäglich ohne Pause gearbeitet und seien glücklich gewesen, das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden.