OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla bezeichnete sein Treffen mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der Ersten Kämpferin Cilia Flores und dem Botschafter Kubas in Venezuela Rogelio Polanco (von links nach rechts) als außergewöhnlich. Foto: Delcy Rodríguez

CARACAS – Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla bezeichnete seine Begegnung mit Venezuelas Präsident Nicolás Maduro als außergewöhnlich und machte deutlich, dass er sich sehr geehrt fühle „durch die Möglichkeit, ihm die Botschaft Fidels, Raúls und des Volkes zu überbringen, die alle ihre bedingungslose Solidarität bekräftigen“.

„Je schwieriger die Probleme in Venezuela sind, desto mehr wächst die Befähigung, sie zu lösen und desto stärker wird unser aller Solidarität“, sagt der Minister gestern vor der Presse.

Seine venezolanische Amtskollegin Delcy Rodríguez unterstützte seine Ausführungen und versicherte, dass beide Länder fortfahren würden, auf zahlreichen Gebieten miteinander zu kooperieren. „Aus ganzer Seele dankt Venezuela dem kubanischen Volk, das immer noch unter der kriminellen imperialistischen Blockade leidet. Dass sie stets das Banner der Souveränität und Unabhängigkeit hochgehalten hat, hat die Insel viel gekostet“, betonte sie.

Am letzten Tag seines offiziellen Besuches in Venezuela würdigte Bruno Rodríguez den Comandante Hugo Chávez Frías an der Begräbnisstätte, die im „Cuartel de la Montaña” in der Hauptstadt dessen sterbliche Überreste beherbergt.

Begleitet von Delcy Rodríguez sowie vom Gouverneur des Bundesstaates Barinas und Bruder des Vorkämpfers, Adán Chávez, legte Kubas Chefdiplomat eine rote Rose auf der Grabplatte nieder und machte einen Rundgang durch den Saal, in dem Fotos und persönliche Gegenstände des Führers der Bolivarischen Revolution ausgestellt sind.

In derselben Pfarrei von Caracas besuchte er das von Hugo Chávez 2005 eingeweihte Integrale Diagnosezentrum (CDI) Sierra Maestra, wo er mit kubanischen Internationalisten verschiedener sozialer Missionen zusammentraf, etliche Räumlichkeiten der Einrichtung besichtigte und mit Patienten sprach, die ihre Dankbarkeit für die solidarische Arbeit zum Ausdruck brachten, die die Kubaner leisten.

“Es ist bewundernswert, so viele Mitarbeiter unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Orten Kubas zu sehen, die gemeinsam mit den Venezolanern eine große Anstrengung unternehmen, weil sie wissen, dass beide Völker ein gemeinsames Ziel vereint. Der Wert dieser Zusammenarbeit liegt darin, sie gut zu machen, mit dem Herzen, mit Bescheidenheit, Verpflichtung und einem Gefühl der Dankbarkeit Venezuela gegenüber, das es uns erlaubt, ihm nützlich zu sein.“

In den Nachmittagsstunden erweiterte der Außenminister im CDI Salvador Allende, dass stellvertretend für die fast 600 von Kubanern geführten Einrichtungen dieses Typs im Land ist, seinen Gedankenaustausch mit Mitarbeitern aller sozialen Missionen, die nur eine kleine Repräsentanz jener 30.000 darstellen, die in 24 Staaten Venezuelas tätig sind.