OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Yusmary Romero Cruz

ARTEMISA – Der Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats José Ramón Machado Ventura hatte einen Meinungsaustausch mit dem landwirtschaftlichen Sektor der Provinz über den Prozess der Aussaat, des Auftragswesens, des Verteilungssystems und der Vermarktung der Agrarproduktion der Provinz.

Bei diesem Treffen, das in ähnlicher Form auch in den übrigen Provinzen stattfinden wird, sprach man über die wichtige Rolle der Produzenten Artemisas, die zusätzlich die große Verantwortung haben, die Versorgung der Hauptstadt zu gewährleisten.

Der für den Bereich Landwirtschaft zuständige Delegierte Artemisas, Raimundo Espinosa, sagte, dass man großen Wert darauf lege, dass die Produkte in den Netzen, über die sich die Bevölkerung versorgt, ständig vorhanden seien und dass die Kaufkraft des kubanischen Pesos erhöht werde.

„Ausgehehend von den Anweisungen, die zur Vermarktung und zur Stärkung des Verteilungssystem erfolgt sind, wurden die notwendigen Angleichungen in der Leitungsstruktur vorgenommen, um die Produktion kontrollieren zu können“, sagte er.

Machado Ventura machte deutlich, dass man nicht nur ein bisschen mehr, sondern viel mehr produzieren müsse. Er betonte, dass in dem Maße, wie die Preise gesenkt würden, es zu einer höheren Nachfrage komme und dafür müsse man gewappnet sein.

Er hob hervor, dass man zu diesem Zweck soviel wie möglich aus dem Land herausholen müsse, den Fruchtwechsel beachten und eine sichere Verteilung ermöglichen müsse. Das beinhalte, dass man den Produzenten das garantiere, was sie zur Erreichung dieser Ziele benötigen, „Wir können uns nicht den Luxus nicht genutzten Landes leisten. Wir müssen eine größere Stabilität der Produktion dort erlangen, eine bessere Organisation und größere Regelmäßigkeit bei der Versorgung“, sagte er.

Während der Debatte sprachen einige Teilnehmer über die Notwendigkeit, die Arbeit in der Bergregion zu verstärken und dort besonders die Produktion von Obst. Man müsse dafür die entsprechenden Mechanismen zur Lagerung und Verteilung schaffen. Auch wurde betont, dass die Entwicklung der Bananen potenziert werden müsse, die Verträge eingehalten, deren genaue Erfüllung überwacht und der wachsenden Nachfrage im Tourismusbereich entsprochen werden müsse. Es wurden auch die Vorteile der Miniindustrien zur optimalen Nutzung der Ernte analysiert, damit es nicht mehr zu Verlusten komme.

Es wurde herausgestellt, dass man im Bereich Versorgung und Sicherung der Prozesse vorangekommen sei. Das sei direkt auf die Arbeit des Unternehmens für Landwirtschaftliche Logistik zurückzuführen.