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MATANZAS – Mit einer riesigen kubanischen Fahne und Losungen wie „Nieder mit der Blockade“ begann in den Morgenstunden des Dienstag der Marsch zum Internationalen Tag gegen Homophobie.

Der Zug begann in La Vigia, der Stelle an der die Stadt Matanzas gegründet wurde, und führte bis zum Parque de la Libertad, wo unter Teilnahme der Einwohner von Matanzas eine Art Jahrmarkt stattfand.

Die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (Cenesex) Mariela Castro Espín bezeichnte die Unterstützung und das Verständnis der Bewohner von Matanzas bei der Durchführung der Aktionen als äußerst lobenswert. Man beging dort gleichzeitig den Neunten Kubanischen Aktionstag Gegen Hompphobie und Transphobie, der der Forderung nach Arbeitspätzen ohne Exklusion und Diskriminierung gewidmet war.

Sie sagte, dass besagte Unterstützung in gewissem Maße die Folge des Wissens sei, das aus den Debatten und den Räumen für Dialog entstanden sei, die sich in diversen Szenarien entwickelt hätten und ein größeres Verständnis für dieses Thema mit sich gebracht hätten.

Mariela sagte, dass indem man den Respekt vor der Entscheidung der sexuellen Orientierung fördere, an der Ausmerzung hegemonischer Stereotypen arbeite und alle Formen von Diskriminierung, nicht nur die Rassendiskriminierung, zurückweise, man der gerechten Gesellschaft und dem Sozialismus entspreche, den die Kubaner erstreben. Von daher sei es wichtig, in die Erziehung mit einer revolutionären und bewusstseinsverändernden Botschaft einzugreifen.

Das Programm der Aktionen gegen Homophobie und Transphopie in Matanzas bestand außerdem aus der Eröffnung einer Fotoausstellung, einem Vortrag von Mariela Castro Espín an der Universität und der Vorführung des Theaterstücks Café CCPC.