OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Für einen stategischen Sektor ein attraktives Portefeuille. Und attraktiv ist das neu aktualisierte Portefeuille wegen der Entwicklungsperspektiven, die es bietet, die den kubanischen Tourismus zu einem Anziehungspunkt für Investitionen machen.

Das wurde am Donnerstag im San Ambrosio Saal in der Cabaña deutlich, als der für Geschäfte im Tourismusministerium zuständige Direktor, José Daniel Alonso im Rahmen von FITCuba 2016 das aktualisierte Portefeuilles der Möglichkeiten für diesen Sektor vorstellte.

Beim Aufzählen der Merkmale des Reiseziels Kuba betonte Alonso das Klima der Sicherheit und die aus der Gastfreundlichkeit heraus entstehende menschliche Wärme, sowie den sozio-kulturellen und historischen Reichtum, den man auch daraus ersehen kann, dass das Land über zehn Stätten verfügt, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden und über 257 nationale Denkmäler aufweisen kann.

Eine noch höhere Stufe der Qualität bei den touristischen Angeboten, eine bessere Kommerzialisierung, die Konzeption neuer Produkte, die modernen Technologien in das Gesamtsystem integrieren und PR und Werbung perfektionieren sind die dringlichsten Prioritäten bei diesem Wirtschaftszweig Kubas.

Weitere sich zwingend ergebende Ziele seien, den kulturellen Tourismus, das Tauchen, den Wassersport, die Immobilienbranche in Verbindung mit Golfplätzen, den Event-Tourismus, den Gesundheits- und Naturtourismus und die Rundreisen auszuweiten, betonte er.

Was die Kapazitäten angeht, sagte er, dass man Ende 2015 über 65.676 Zimmer verfügt habe, die gemäß Plan bis 2030 auf etwa 108.000 angehoben werden sollen. Davon sollen mehr als 30.000 mit ausländischem Kapital entstehen.

Zur Investition mit ausländischem Kapital erklärte der Direktor, dass heute 27 joint-ventures Hotels existierten, die 5.906 Zimmer auf 15 Hotels verteilt verwalten. Es gebe außerdem 17 ausländische Hotelgruppen und 76 genehmigte Verwaltungs- und Kommerzialisierungsverträge.

Auf der Liste der Projekte mit Entwicklungsperspektiven stehen Playa Santa Lucía (Camagüey) Covarrubias (Las Tunas) und das Gebiet um Guardalavaca (Holguín). Man beabsichtige außerdem „außergewöhnlich“ dier Hauptstadt und Varadero zu priorisieren, was joint-venture Unternehmen angehe.

Diese Art Unternehmen sei eine der drei definierten Modalitäten für ausländische Investitionen. Laut Alonso kommen zu der Variante „joint-venture Unternehmen für den Bau und die Kommerzialisierung von Hotelkapazitäten oder Villen mit hohem Standard“ auch Verträge über die Verwaltung von Dienstleistungen und Verwaltungs- und Kommerzialisierungsverträge für Hotels hinzu.

Das Ministerium arbeite an seinem Entwicklungsplan, der zur Zeit acht Programme beinhalte, die aus kurz-, mittel- und langfristigen Projekten bestünden.