OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Juvenal Balán

In Anwesenheit der Delegierten und Gäste verlas Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Mitglied des Politbüros, den Resolutionsentwurf über den vom Ersten Sekretär am Samstag präsentierten Zentralbericht.

Die Resolution weist darauf hin, dass dieser Bericht Ausdruck der historischen Kontinuität der Revolution sei wie auch des Geistes und der Lehren Fidels. Sie fügt hinzu, dass er mit Mut, Objektivität, Scharfsinn und kritischem Geist die Arbeit der letzten fünf Jahre und die Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sehen, darstelle. Gleichzeitig vermittle er Vertrauen in die Aktualisierung des gedeihlichen und nachhaltigen Sozialismus, den wir aufbauen.

In gleicher Weise hebt er die Mängel hervor, die fortbestehen, unter ihnen das Fehlen von Vorbereitung, wenig Vorausschau und Initiative bei Kadern und Funktionären, die veraltete Mentalität, die dazu führt, das Vertrauen in die Zukunft zu verlieren.

Er erkennt auch, dass es einen Schritt nach vorn darstellt, auf die Konzeptualisierung des wirtschaftlichen und sozialen Modells, das wir anstreben, zählen zu können, die, vereint mit den Grundlagen zum Entwicklungsplan bis 2030, Werkzeug sein wird zu Diskussion, Analyse und Konsenssuche, um die wichtigsten Entscheidungen in Zukunft übernehmen zu können.

Díaz-Canel fügte hinzu, der Bericht verdeutliche, dass der Aufbau eines gedeihlichen und nachhaltigen Sozialismus weder die Aufgabe der Souveränität des Landes, noch die des Wohlergehens und der Sicherheit des Volkes gestatten werde.

Unter den Hauptaufgaben der Partei sind die Entwicklung der nationalen Ökonomie, die ideologische Festigkeit und der Kampf für den Frieden.

Hinsichtlich der Kaderpolitik bestätigt die Resolution die Forderung des Berichts nach einer besseren Vorbereitung (des Kaders) auf die Erledigung seiner Funktionen und betont außerdem die Notwendigkeit, die Förderung von Frauen, jungen Leuten, Schwarzen und Mestizen zu erhöhen und eine Reserve zu schaffen, die die allmähliche Erneuerung der Staats-, Regierungs- und Parteikader sichert.  

Im Bericht werde bekräftigt, dass es nur eine Partei gebe, die von Martí, Baliño, Mella und Fidel, die die Einheit aller Kubaner garantierten.

Die aktive Teilnahme und der Meinungsaustausch zwischen den Militanten und dem Volk sei auch Aufgabe der Partei, wie in der Resolution zum Ausdruck kommt.

In gleicher Weise wird hinzugefügt, dass die Delegierten zusammenwirken im Kampf gegen die politische und ideologische Subversion, bei der Bildung von Werten und der Kinder- und Jugendpflege. Der Zentralbericht hebt hervor, dass dies strategische Angelegenheiten seien, von denen die Existenz Kubas als souveräne Nation abhingen.

Der Kongress ratifiziert die Grundsätze, die zu unserer Außenpolitik beitragen, bekräftigt die Entscheidung der Kubaner, die eroberte Unabhängigkeit zu verteidigen und ruft die politischen Organisationen, die Massen- und sozialen Organisationen, die Organismen des Staates und der Regierung und das Volk dazu auf, die Anstrengungen zu verdoppeln, um mit Erfolg den zahlreichen und komplexen Aufgaben zu begegnen zur Erlangung einer souveränen, unabhängigen, sozialistischen, demokratischen, gedeihlichen und nachhaltigen Nation.

Unter den Übereinkünften war die Empfehlung der Anwendung einer Politik von Fristen und Altersbegrenzungen für die, die Staats-und Regierungsposten besetzen.

Die Resolution über den Zentralbericht wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.