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Während 2015 gab es Einbußen bei den Exporterlösen aufgrund der sinkenden Weltmarktpreise des Nickels. Im Bild der Berieb Comandante Ernesto Che Guevara Unternehmen, Gemeinde Moa, Holguin. Foto: Juan Pablo Carreras / ACN

HAVANNA - Kuba wird im Jahr 2016 mehr als eine Milliarde Pesos in den Energie- und Bergbausektor investieren, eine Zahl, die etwas höher ist als die im vergangenen Jahr ausgeführte, berichtete gestern der stellvertretende Minister für Energie und Bergbau, Rubén Cid.

Im Jahr 2015 lag der Betrag bei etwa 1,06 Milliarden Pesos, was einer Planerfüllung von etwa 94,9% entsprach. Die wichtigsten Produktionen erreichten hohe Prozentsätze der Planerfüllung. Nur im Bereich der Ölraffinerie und in der Förderung von Gold und Salz wurden die gesteckten Ziele nicht erreicht.

Wie der Vizeminister erläuterte, bestand ein wichtiges Element in der besseren Absicherung der Importe von Ressourcen für den täglichen Betrieb, der planmäßigen Instandhaltung und der Investitionen in verschiedenen Branchen. Obwohl es Spannungen an den Finanzmärkten und organisatorische Probleme gegeben habe, betrugen die Importe insgesamt 900 Millionen Pesos.

Cid bestätigte auch Beeinträchtigungen bei den Exporterlösen wichtiger Produkte wie Nickel, aufgrund der gesunkenen Weltmarktpreise. Während 2015 lag lag der durchschnittliche Preis für eine Tonne Nickel bei USD 11.835 auf dem Warenterminmarkt von London. Durch den Rückgang der Preise konnten nur 55% des Plans der Verkaufswerte erzielt werden.

Wichtige Bereiche der Investitionen für das Jahr 2016 stellen erneuerbare Energien, der Erdölsektor, die Energieeffizienz in der Nickelindustrie, die Verbesserung des nationalen Stromversorgungsnetzes und die Elektrifizierung der Wohnungen dar.