OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Trabajadores.cu

POLOKWANE, Südafrika - Die Gesundheitsministerin der Provinz Limpopo, Dr. Phophi Ramathuba sprach der Zuammenarbeit, die Kuba auf diesem Gebiet leistet ihr höchstes Lob aus. Es gebe dabei viele Geschichten, die es lohnen erzählt zu werden, sagte sie.

„Wir haben in großem Maße davon profitiert. Dank dieser Zusammenarbeit konnten junge Frauen und Männer, hauptsächlich aus ärmeren Schichten der Bevölkerung, nach Kuba gehen um zu studieren“, betonte Dr. Phophi Ramathuba.

Sie erläuterte die Schwierigkeiten, die es in einer ländlichen Provinz gibt, um Fachleute auszubilden und sagte, dass es hier nie eine Schule für medizinische Ausbildung gegeben habe.

„Im vergangenen Jahr sind 110 junge Leute nach Kuba gereist, um sich ihren Traum zu erfüllen, Ärzte zu werden und 22, die bereits ihr Studium in Kuba abgeschlossen haben, arbeiten in unseren Gemeinden hier in der Provinz“, fügte sie hinzu.

Sichtlich begeistert von dem Kooperationsprogramm, das vom südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und vom kubanischen Präsidenten Fidel Castro ins Leben gerufen wurde, sagte Ramathuba: „Ich möchte mehr südafrikanische Ärzte, mehr Ärzte in Limpopo, damit auch die entlegenen Gemeinden erreicht werden.“ Die Ministerin hob alle Dinge hervor, die „wir von Kuba lernen können“. Sie lobte das Gesundheitssystem Kubas sowie die humanistische geprägte Ausbildung, die die Ärzte dort auszeichnet.

Sie bat darum, anlässlich des 20.Jahrestags der Ankunft der ersten Gruppe kubanischer Ärzte in Südafrika, die Zuammenarbeit auszudehnen und zu verstärken. Sie kündigte an, dass man 25 Ärzte aus Kuba erwarte, deren Arbeit sich auf Heilung, aber auch auf Prävention konzentrieren werde.

Sie gab auch ihrer Hoffnung Ausdruck, dass mit Hilfe dieser gemeinsamen Arbeit es Südafrika gelingen könne, Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria auszurotten. „Kuba ist kein reiches Land und hat es geschafft und wir wollen das gleiche schaffen“, sagte sie.

Ramathuba drückte ihre Bewunderung für das kleine karibische Land aus, in dem ein Junge vom Land Arzt werden kann. Das sei ein Grund zum Feiern.