OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Im Jahr 2015 besuchten über 86.000 Personen das Museum Photo: Juvenal Balán

CIÉNAGA DE ZAPATA- Angeregt durch den 55. Jahrestags des Sieges von Playa Girón am kommenden 19. April nahm man hier eine Renovierung des Museums vor, das dem kubanischen Sieg gewidmet ist, der 1961 an dem Ort stattfand, der im Ausland als Schweinebucht bekannt ist.

Die Direktorin des Museums, Bárbara Sierra Cobas, sagte, dass die Renovierungsarbeiten eine Lösung für die größten Probleme des Gebäudes lieferten und dazu führen würden, dass man danach über ein moderneres und den aktuellen Normen der Welt der Museologie entsprechendes Museum verfüge.

Sie fügte hinzu, dass es eine besondere Motivation für das Arbeitskollektiv des Museums sei, damit des 90. Geburtstags des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro zu gedenken, der an diesem unvergesslichen Sieg von Playa Girón selbst beteiligt war.

Die Reparaturarbeiten umfassen das gesamte Gebäude und beinhalten Maurer- und Schreinerarbeiten, sowie Arbeiten an der Elektrizität, der Beleuchtung, den Anstrich auf dem ganzen Gebiet und Arbeiten im Gartenbereich. Auch werden die Bilder und Grafiken des Museum neu angebracht, die Paneele und die Vitrinen, in denen die Fotos und kurze Biographien ausgestellt sind, wiederhergestellt.

Auch der Saal, in dem traditionell der Dokumentarfilm Muerte al Invasor (Tod dem Eindringling) gezeigt wird, der die drei Tage des Kampfes beschreibt, bekommt seinen alten Glanz zurück.

Die Gegenstände und Waffen im Außenbereich und im Innern werden ebenfalls gewartet.

Die Kämpfe im April 1961 endeten mit der Niederlage der Eindringlinge im Sand des Strandes von Girón, ein Name der im Verlauf der Jahre an Symbolkraft gewonnen hat.

Im Jahr 2015 haben über 86.000 Personen das Museum besucht, ein Zeichen für das fortschreitende Interesse von einem Ereignis mehr zu erfahren, von dem, nach Aussagen von Experten, viele Analysen, Berichte, Artikel und Bücher in den Vereinigten Staaten verfasst wurden.

Um die Gründe für den Sieg zu erklären sind dort viele Autoren übereinstimmend der Meinung, dass die Invasoren von der Richtigkeit der Sache, die sie verteidigten, nicht überzeut waren und daher nicht mit der gleichen Inbrunst und Beharrlichkeit kämpften, wie dies die kubanischen Kämpfer taten.