OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Marinebasis von Guantanamo entstand als Teil des Vertrages über Marine- und Kohlebasen von 1903. Photo: Reuters

GRANMA – Vom 20. Februar an wird die Granma-Filiale des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) eine Initiative betreiben, die die Rückgabe des illegal von den Vereinigten Staaten besetzten Territoriums von Guantanamo einfordert.

Unter dem Motto „Unser Guantanamo“ wird die Initiative alle zwei Monate in besagter Einrichtung tagen in der Absicht, mehr Menschen für diese gerechte Sache zu gewinnen, wie am gestrigen Dienstag Granmas ICAP-Delegierte Noemí Rabasa der Presse berichtete.

Sie präzisierte, dass die erste Sitzung von José Sánchez Guerra geleitet werde, Historiker dieser östlichsten der kubanischen Provinzen und profunder Kenner der Thematik.

Die ICAP-Leiterin erinnerte auch daran, dass die Lösung dieses Konfliktes eine der grundlegendsten kubanischen Forderungen im derzeitigen Prozess auf eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba hin darstelle.

Sie führte weiter aus, man werde nicht nur darüber debattieren, in welchem Maße diese illegale Besetzung ein ständiges Risiko für Kubas nationale Souveränität darstelle, sondern auch über die Konsequenzen solcher militärischer Installationen in verschiedenen Teilen der Welt.

An der Eröffnungsveranstaltung würden, wie sie sagte, 25 hier immatrikulierte angolanische Studenten teilnehmen, weil dies eines der afrikanischen Länder mit weiteren Militärbasen sei.

Außerdem seien 20 junge Leute aus Lateinamerika und der Karibik eingeladen, die gerade in der Provinz ihr Medizinstudium absolvierten.

Die Marinebasis von Guantanamo entstand als Teil des Abkommens über Marine- und Kohlebasen von 1903. Dieses illegal besetzte Gebiet verkennt die 2014 in Havanna durch die CELAC-Mitgliedsstaaten beschlossene Deklaration der Region zur Friedenszone.