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Zehn der Gebiete, in denen in den Monaten Oktober bis Dezember die Versammlungen stattfanden, sind bereits ausgewertet Photo: Anabel Díaz

Nachdem fast ein Monat nach dem ersten Prozess vergangen ist, bei dem die Delegierten   ihren Wählern gegenüber Rechenschaft abgelegt haben, gab jetzt die Führung der Nationalversammlung Informationen zur Analyse des Prozesses in den Provinzen heraus.

Zehn der Gebiete, in denen in den Monaten Oktober bis Dezember die Versammlungen stattfanden, sind bereits ausgewertet.

Die Sekretärin der Nationalversammlung Miriam Brito Sarroca sagte bei einer Pressekonferenz, dass an jedem Ort, an dem dieses Analyse durchgeführt wurde, der Schwerpunkt bei der Vorbereitung der Delegierten, der erreichten Teilnehmerzahl und dem Verhalten der Jugendlichen, die als Beobachter fungierten, der Zahl der abgesagten Versammlungen und der Aufmerksamkeit, die den Vorschlägen zuteil wurde, gelegen habe.

Der Zuständige für die Stadt-und Gemeinderäte, Rafael Fuentes León, stellte fest, dass die Delegierten im ganzen Prozess der Versammlungen, in denen sie ihren Wählern Rechenschaft ablegten, für diese Treffen besser vorbereitet waren. Die Informationen, die die Wähler über die von jedem Delegierten ausgeführten Aufgaben erhielten war präziser und ausgeglichener und ging auf alles ein, was die genehmigten Zuschüsse betraf und befasste sich besonders mit den Personen mit den größten Bedürfnissen.

Man erreichte auch, das Wissen der Bevölkerung über die Anwendung des zugewiesenen Etats und der von den Wählern gemachten Vorschlägen zu erweitern. Im Vergleich zu früher bekam man eine genaue Einsicht, wie die verschiedenen Faktoren des Prozesses zusammenwirken.

Die Teilnahme von über 2.500 Studenten als Beobachter dieser Versammlungen wurde als positiv bewertet.

Es wurden jedoch nicht alle Vorhaben erfüllt. An vielen Orten sind die Versammlungen, in denen Rechenschaft abgelegt wird, noch keine Orte für eine politische Debatte über die Probleme, die die Gemeinde bewegen und bei denen der Delegierte informiert und einen Dialog unter den Wählern anregt und fördert.

Die Teilnahme war nicht ausreichend und trotz der in vielen Fällen erfolgten gemeinsamen Aktionen der Organisationen, konnte man nicht alle erreichen. Es gab Schwierigkeiten bei den Vorbereitungstreffen und der Begleitung der Verwaltung bei dem Prozess. Ein weiterer Schwachpunkt war die Zahl der aus organisatorischen Gründen abgesagten Treffen, die oftmals wegen schlechter Planung erfolgte.

Es wurde bekannt, dass im ganzen Land 70.053 dieser Versammlungen stattfanden, an denen über 6.300 000 Wähler teilnahmen.

In mehr als 69.300 Treffen wurden Angelegenheiten analysiert, die mit sozialer Disziplinlosigkeit, Korruption und Rechtsverstößen zu tun hatten.

Es wurden 237.764 Vorschläge eingereicht, von denen 103.812 von der Gemeinde gelöst werden können und 133.952 von der Verwaltung in Angriff genommen werden müssen. Dabei ist es wichtig hervorzuheben, dass zwischen November und Dezember 15.200 von der Verwaltung zu lösende Probleme behoben wurden.

Die Behörden, an die die meisten Beschwerden der Bevölkerung gingen, waren die Elektrizitätswerke, die kommunalen Dienste, die Wasserwerke, die Sektoren Handel und Dienstleistungen, Gesundheit, Transport, Kommunikation, Wohnung und die Nahrungsmittelindustrie.