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Die Disziplin der Einwohner Santiagos – eine Unerlässlichkeit, um Risiken zu begegnen, Sicherheitslücken zu reduzieren und Schäden abzuschwächen, die durch ein schweres Erdbeben verursacht werden könnten – wurde vom Ersten Parteisekretär der Provinz lobend hervorgehoben Photo: Miguel Rubiera Justiz/AIN

SANTIAGO DE CUBA – Bis zum Mittag des gestrigen Dienstag meldete das Netz von Kontrollstationen des Nationalen Seismologischen Zentrums im betroffenen Gebiet insgesamt 586 Erdbewegungen, von denen 25 durch die Bevölkerung wahrnehmbar waren, wie der territoriale Sender TeleTurquino berichtete.

Wie bereits angekündigt, wurden die Bewohner Santiagos durch Fachleute besagten Zentrums und der Zivilverteidigung (DC) eingehend informiert. Bezugnehmend auf das Verhalten der Bevölkerung hob der Erste Parteisekretär der Provinz Lazaro Expósito Canto die Disziplin, den solidarischen Geist und die gezeigte Zusammenarbeit der Santiagueros hervor, die eine Unerlässlichkeit sind, wenn man Risiken begegnen, Sicherheitslücken reduzieren und Schäden abschwächen will, die bei einem schweren Beben entstehen können.

Expósito sprach die Maßnahmen an, die aufgrund der anomalen seismischen Situation ergriffen worden seien. Der Vertreter der Regierungsbehörde in der Provinz Reinaldo García Zapata seinerseits thematisierte die Aktionen, die in Gang gesetzt worden seien um menschliches Leben und Wirtschaftsgüter zu schützen und deutete an, dass auch unter den derzeitigen Bedingungen die Ökonomie und die Serviceleistungen weiterhin funktionierten.

Es falle kein Unterricht aus, fügte er hinzu, aber in den Schulen würden die Lehrer verstärkt die Schüler dahingehend unterweisen, was bei einem schweren Beben die angemessensten Verhaltensweisen seien, über die sie dann auch ihren jeweiligen Familien berichten sollten.

Er wies auf die Kooperation mit anderen Provinzen hin, womit unter Extrembedingungen die grundlegendsten Serviceleistungen aufrechterhalten werden können und betonte den Wachdienst in Zentren, in denen mit Risikosubstanzen umgegangen wird, um Unfälle zu vermeiden.

Bladimir Moreno, Direktor des Nationalen Zentrums für Seismische Studien, erklärte, dass, obwohl die seismische Aktivität anfangs intensiv war, sie tendenziell im Abklingen begriffen sei, man aber weiter auf der Hut sein müsse. (Informationen des ACN)