OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

„Kuba verändert sich und es eröffnen sich neue Perspektiven für Deutschland, die bilateralen Beziehungen im wirtschaftlichen Bereich zu intensivieren und zu vertiefen und sie auch auf politischer Ebene zu erneuern“, sagte der deutsche Vizekanzler und Minister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel.

Bei einem Unternehmerforum, an dem Unternehmen beider Länder teilnahmen, fand der wirtschaftliche Aktualisierungsprozess, zu dem auch das Portefeuille der Möglichkeiten für Auslandsinvestitionen gehört, seine Anerkennung. In diesem Zusammenhang kam er auch auf die Bereitschaft seines Landes zu sprechen, mit einem dynamischeren Prozess bei den bilateralen Beziehungen zu beginnen, der in den nächsten Jahren fortgesetzt werde. In diesem Zusammenhang unterzeichnete der deutsche Vizekanzler mit dem kubanischen Minister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, Rodrigo Malmierca, eine Vereinbarung über die Eröffnung eines Handelsbüros in Havanna, das dabei helfen soll, die Industrie und die Investitionen der deutschen Unternehmen in Kuba zu fördern.

„ Wir möchten gern die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu Kuba verbessern und auf eine neue Basis stellen. Die Anwesenheit der deutschen Delegation widerspiegelt unser Interesse und die Chancen, die wir für die Beziehungen zwischen beiden Ländern sehen“, fügte er hinzu.

Etwa 60 deutsche Unternehmen unter anderem aus den Bereichen Biotechnologie, Landwirtschaft und Industrie waren bei diesem Forum anwesend. Außerdem waren große Firmen wie Volkswagen, Bosch und Siemens zusammen mit einem vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen nach Kuba gekommen.

Bei diesem Forum im Hotel Nacional unterstrich Rodrigo Malmierca, dass „es möglich ist, in vielen wirtschaftlichen Bereichen mit deutschen Unternehmen, sei es beim Handel oder durch Investitionen, zusammenzuarbeiten, bei Geschäften, die für beide Seite gewinnbringend sind“.