OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Cristian Domínguez Herrera

MAYABEQUE — José Ramón Machado Ven­­tura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, besuchte am Mittwoch die drei Zuckerwerke der Provinz sowie Agrarbetriebe in den Kreisen Güines, Me­lena del Sur, Batabanó und Quivicán, die sich dem Kartoffelanbau widmen..

In Letzteren interessierte sich Machado Ventura für den Lauf des Anbauprogramms, das von den Witterungsbedingungen behindert worden war.

Hector Giniebra Junco, Direktor der Unternehmensgruppe für Land- und Forstwirtschaft, erläutert die Strategie, die entwickelt wurde, um die Verzögerungen wettzumachen. „Entscheidend ist der ordnungsgemäße Einsatz der Saatmaschinen und die Einhaltung einer strenge Disziplin in jeder Etappe des Anbaus“, sagte er.

Der Zweite Sekretär des Zentralkomitees der Partei riet, potenziellen Schädlingsplagen vorzubeugen, wozu eine gründliche Pflanzengesundheitsstrategie mit ständiger Kontrolle auf allen Anbauflächen nötig sei.

Er besuchte unter anderen die Kooperative Restituto Alonso in Guines, die im Vorjahr die höchsten Erträge aufwies. Lázaro Fumero, Verwalter der Einrichtung, erklärte, dass hier natürliche und biologische Produkten eingesetzt werden, die in den Wissenschaftszentren des Gebiets produziert werden. Dies habe zu höheren Erträgen geführt.

Machado Ventura erkundigte sich bei den Betriebsleitern auch nach den Produktionskosten und danach, wie es möglich ist, dass skrupellose Menschen auf den verschiedensten Wegen in den Besitz der Ernten kommen und sie dann zu hohen Preisen an die Bevölkerung verkaufen. „Das müssen wir unbedingt stoppen. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Kampf gewinnen werden“, versicherte er.

Er verwies auch auf die Notwendigkeit, verschiedene Sorten anzubauen und nicht nur diejenigen, von denen die Produzenten am meisten profitieren. Dies könne durch bessere Planung und strengere Verträge erreicht werden.

Es gelte, die Landfläche maximal zu nutzen, die Technik effektiv einzusetzen und die Wissenschaft anzuwenden.

Die Landwirtschaft verfüge heute über größere Ressourcen und das müsse sich in höherer Nahrungsmittelproduktion äußern, sagte Machado Ventura.

Bei dem Besuch der Agrarbetriebe in der Provinz Mayabeque wurde er begleitet von Juan Miguel García Díaz, Mitglied des Zentralkomitees der Partei und Erster Sekretär der Provinz, Landwirtschaftsminister Gustavo Rodriguez Rollero, Orlando Celso Garcia, Präsident von Azcuba, und anderen Verantwortlichen der Provinz.