OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Präsident Raúl Castro zusammen mit der Präsidentin des Nationalen Instituts für Hydraulische Ressourcen, Inés Maria Chapman. Photo: Estudio Revolución

Präsident Raúl Castro Ruz rief beim Treffen des Ministerrats, das kürzlich stattgefunden hat, dazu auf, sich den Problemen zu stellen, wo immer sie aufträten, „man muss dorthin gehen, man muss mit den Leuten sprechen, man darf dem Defätismus keinen Raum geben“.

Bevor die Punkte auf der Tagesordnung behandelt wurden, sagte der kubanische Präsident, dass man angesichts der Schwierigkeiten nicht den Mut sinken lassen dürfe, dass man weiterkämpfen müsse, so wie es Fidel auch an einem 18. Dezember, aber im Jahr 1956 gesagt habe, als sie sich in Cinco Palmas wiedergetroffen und zusammen sieben Gewehre gehabt hätten. „Er hat gesiegt, weil er immer diesen Kampfgeist hatte und 25 Monate nach der Landung der Granma ist er siegreich in Santiago einmarschiert.“

Die Schwierigkeiten nach dem 1. Januar seien noch größer gewesen, sagte er, aber sie hätten weitergekämpft, ohne auch nur eine Sekunde den Mut zu verlieren. „Wir müssen uns entwickeln, Beziehungen zu allen Ländern unterhalten, mit allen Handel treiben, nicht nur von einem Produkt abhängig sein. Wir haben die Möglichkeit dazu, da ist der Tourismus; jedes fertiggestellte Hotel ist eine offene Fabrik, und da ist unter anderem auch die Biotechnologie“.

Raúl sprach auch die ideologische Arbeit, besonders mit den Jugendlichen an, bei denen man einen neue Stil finden müsse, um sie anzusprechen. „Die neuen Generationen sind anders als wir es waren, man muss daran denken, dass die Jugendlichen mehr ihrer Zeit als ihren Eltern ähnlich sind, und das müssen wir mehr berücksichtigen“.