OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Peraza Forte, Iramsy

Die stellvertretende kubanische Ministerin für Außenhandel und ausländische Investitionen Ileana Núñez stellte fest, dass die bilateralen Beziehungen im Rahmen des Aktualisierungsprozesses des Wirtschaftsmodells mit seiner strategischen Vision bis zum Jahr 2030 sich positiv entwickeln.

Dieser Kontext bietet große Möglichkeiten für Unternehmen, vor allem durch die diversen Projekte, die das Land in Mariel durchführt, um eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen.

Der Generaldirektor für Lateinamerika und die Karibik des japanischen Außenministeriums Yasushi Takase betonte das wachsende Interesse, das diese Möglichkeiten bei Unternehmern seines Landes erwecke.

Deswegen besteht die japanische Delegation, die zu diesem Treffen gekommen ist, auch aus 44 Teilnehmern, mehrheitlich Unternehmer aus dem privaten Sektor sowie Beamte aus verschiedenen Ministerien und wirtschaftlichen Organismen.

Die Idee für diesen Public Private Ausschuss erwuchs einem Treffen, das der japanische Außenminister Fumio Kishida während seines offiziellen Kubabesuchs im Mai mit dem kubanischen Vizepräsidenten Ricardo Cabrisas hatte.

Damals war Kishida in Begleitung von 30 Unternehmern gekommen, hatte das Interesse seines Landes an Investitionen in Kuba geäußert und seine Unterstützung für die neuen, von der kubanischen Regierung unternommenen Maßnahmen bekräftigt.

Bis Ende des Haushaltsjahres 2014 betrug der Kostenaufwand für Wirtschaftsprojekte in Kuba über die Internationale Kooperationsagentur Japans (JICA) etwa 46 Millionen Dollar, die besonders im Bereich Landwirtschaft, nachhaltige Entwicklung und Gesundheit eingesetzt wurden.

Dieses Mal kam man überein, die Beziehung auf andere Sektoren auszuweiten.

Deswegen war Japan auch in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem Pavillon bei der Internationalen Messe Havanna (Fihav 2015) vertreten.