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Mit einer Ausstellungsfläche von 21.700 Quadratmetern wird FIHAV 2015 zur größten Messe der letzten 15 Jahre. Photo: Marcelino Vázquez (AIN)

In Erwartung dessen, dass dies ein nutzbringendes Treffen von Unternehmen sein werde, um den kubanischen Markt sowohl bei Exporten als auch Investitionen vorzustellen, weihte Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, am Montag die dreiunddreißigste Internationale Messe von Havanna ein, FIHAV 2015. Bei der Zeremonie war auch Ricardo Cabrisas, Vizepräsident des Ministerrats, zugegen.

Die Veranstaltung, die bis zum Samstag auf dem Ausstellungsgelände EXPOCUBA stattfindet, öffnete ihre Türen für Unternehmer aus über 70 Ländern und rund 900 Institutionen.

Mit einer Ausstellungsfläche von 21.700 Quadratmetern werde FIHAV 2015 nach Teilnehmerzahl, Reife der Kontakte und bewiesenem Potenzial die größte Messe der vergangenen 15 Jahren sein, stellte Malmierca fest.

Wie der Minister sagte, werde das Ereignis durch die Werbung für kubanische Exporte, die wertschöpfungsintensive Waren und Dienstleistungen umfassen, sowie durch attraktive Investitionsmöglichkeiten für ausländische Kapitalanleger das Vertrauen der Wirtschaftspartner festigen.

Ebenso stellte Malmierca heraus, dass Kuba seinen finanziellen Verpflichtungen strikt nachkommt, was die allmähliche Erholung der Glaubwürdigkeit und die Konsolidierung des Ansehens des Außenhandels möglich mache.

Die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Puerto Rico stechen unter den Ländern hervor, die zum ersten Mal zur Messe von Havanna kommen. Nach einer Zeit der Abwesenheit kamen Vertreter aus Thailand, Japan, Bulgarien und Curacao wieder. Gleichzeitig sind Kanada, Spanien, Venezuela und China die weiterhin am stärksten vertretenen Länder.

Nach Worten Malmiercas fehlte es sogar an Platz, um einige Unternehmen aufzunehmen, die noch kurzfristig ihre Teilnahmeanträge stellten.

„Dies zwingt uns, bis zum nächsten Jahr zu wachsen, denn mit Sicherheit wird das Interesse an Geschäften mit Kuba immer größer werden“, fügte er hinzu.