OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Varela wurde von der Vize-Außenministerin Ana Teresita González Fraga empfangen. Photo: Jorge Luis González

Panama möchte die Beziehungen zu Volk und Regierung Kubas enger gestalten, versicherte der Präsident dieses Landes, Juan Carlos Varela, am Mittwoch bei seiner Ankunft in Havanna, die einen viertägigen offiziellen Besuch einleitete.

Varela wurde von Ana Teresita González Fraga, Vize-Außenministerin, empfangen.

Der Regierungschef kündigte an, dass er bei seinem ersten offiziellen Besuch als gewählter Präsident in Kuba ein Migrationsabkommen besprechen und verschiedene Themen des bilateralen Handels und der Zusammenarbeit behandeln will.

Desweiteren drückte er sein Bestreben aus, den politischen Dialog weiterzuführen, der auf das gemeinsame Wohlergehen ausgerichtet ist und für beide Länder in einem günstigen Kontext geführt wird, nachdem Kuba erstmalig an einem Amerikagipfel teilgenommen hatte, der im April diesen Jahres in Panama ausgetragen wurde.

Die offizielle Agenda des panamaischen Staatschefs beginnt am heutigen Donnerstag mit der Niederlegung eines Blumengebindes am Denkmal des Nationalhelden José Martí. Danach folgen offizielle Gespräche mit Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrates.

Zu den Aktivitäten Varelas in der kubanischen Hauptstadt gehören auch ein Besuch in der Sonderschule „Solidaridad con Panamá“ und ein Treffen mit Studenten dieses Landes, die an der Lateinamerikanischen Medizinschule studieren.

Varela, dessen Aufenthalt in der kubanischen Hauptstadt sich noch bis diesen Samstag ausdehnen wird, wird von Persönlichkeiten dieses mittelamerikanischen Landes und etwa einem Dutzend Unternehmern begleitet.

Am 17. März 2013 wurde Varela zum Präsidentschaftskandidaten der Partido Pa­nameñista, und am 4. März 2014 wurde er zum Präsidenten der Republik für die Wahlperiode 2014–2019 gewählt.