OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Bruno Rodriguez (rechts) traf sich mit dem chilenischen Präsidenten Heraldo Muñoz. Foto: Anabel Díaz

Mit dem Ziel der Vertiefung der politischen Beziehungen und der Stärkung der Beziehungen im Handel und bei Investitionen, trafen sich am Donnerstag im Sitz des Außenministeriums der Außenminister Kubas, Bruno Rodríguez Parrilla, und sein Amtskollegen aus Chile, Heraldo Muñoz.

Rodriguez Parrilla dankte Chile für die Unterstützung der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen entgegen der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die vor mehr als 50 Jahren von den Vereinigten Staaten gegen Kuba erlassen wurde, und äußerte den Wunsch beider Völker zur erfolgreichen Entwicklung des Prozesses der politischen und wirtschaftlichen Integration Lateinamerikas.

Der chilenische Minister wiederum betonte die Bedeutung des Treffens und gab bekannt, dass die wichtigsten Bereiche des Austauschs der kulturelle, akademische, wissenschaftliche, wirtschaftliche und der Tourismus sein werden.

Der Besuch stehe im Einklang mit „der Priorität, die der Region stets eingeräumt wurde, und insbesondere Kuba, aufgrund seiner Geschichte, seiner Diplomatie und der bilateralen Beziehungen“, fügte Muñoz hinzu.

Zu diesem Thema sagte der Außenminister der südamerikanischen Nation, dass seine Delegation mit interessanten Vorschlägen für die Zusammenarbeit komme und äußerte das Interesse seines Landes, in einigen Bereichen zu lernen, in denen die Kubaner mehr Erfahrung haben, wie im Gesundheitswesen und im Sport.

Der Besuch der chilenischen Delegation, die weitere Regierungsbeamte und Vertreter von über 30 Firmen mit Geschäftsinteresse im Karibik-Archipel umfasst, wird bis zum kommenden Samstag andauern.

Das Programm umfasst Gesprächsrunden zwischen Geschäftsleuten aus beiden Ländern sowie ein Treffen, das auf die Bewertung der Möglichkeiten der Vereinbarung der wirtschaftlichen Komplementierung (ACE No. 42) ausgerichtet ist, welches im Jahr 2012 neu belebt wurde, um den Handel zu fördern.