OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die alng anhaltende Trockenheit ist einer der Faktoren die zur Wüstenbildung führen FOTO : Yoán Pérez

Kuba wird seine Fortschritte im Kampf gegen die Wüstenbildung und die Dürre während der elften Sitzungsperiode der Konvention der Vereinten Nationen beim Kampf gegen die Wüstenbildung (COP-12) vorstellen, die vom 12. bis 23. Oktober in Ankara stattfinden wird.

Der Ingenieur Delbby Gracía Capote, der Verantwortliche für das Operative Programm 15 (OP 15) das vom kubanischen Staat mit der Hilfe des Weltumweltfonds in Unterstützung des Nationalen Programms gegen die Wüstenbildung finanziert wird, unterstrich, dass das anfängliche Ziel des Programms, das schon zum größten Teil erfüllt wurde, die Stärkung der Kapazitäten für die Planung, für die Entscheidungsfindung und für die Regulationssysteme gewesen sei, unerlässliche Elemente für eine angemessen nachhaltige Handhabung der Böden in Kuba.

Der Wissenschaftler erklärte, dass die Wüstenbildung in der Verschlechterung der Böden in ariden, semiariden und subhumiden Zonen als Folge von unangemessenen Praktiken in der Landwirtschaft, Wassermangel und langanhaltender Trockenheit bestehe. „Auf der Erde sind 35 Millionen Quadratkilometer und 250 Millionen Menschen von diesem Übel betroffen; in Kuba betrifft es 14 % seines Territoriums. Das am meisten beeinträchtigte Gebiet ist der Streifen Guantanamo-Maisi, wo es 40 bewohnte Siedlungen mit etwa 30.000 Personen gibt,“ führte García Capote weiter aus.