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Für das neue Schuljahr wurden 17,5 Millionen Dollar für den Import von Schulmaterial bereitgestellt Foto: Miguel Febles Hernández Photo: Miguel Febles Hernández

Mehr als eine Million 792.600 Schüler werden in die Klassen strömen, wenn am Dienstag, am 1. September in Kuba das Schuljahr 2015/2016 beginnt.

„Diese Woche, in der das Lehrpersonal bereits zur Schule kommt, ist eine wichtige Etappe, um Hand an die letzten Details zu legen“, sagte die Ministerin für Erziehung Ena Elsa Velázquez Cobiella in einer Presssekonferenz.

Sie betonte, das in diesem Schuljahr neben dem Wissenserwerb besonders die Formung von Werten im Mittelpunkt stünden, die sich im Verhalten der Schüler innerhalb und außerhalb der schulischen Institutionen widerspiegeln müssten.

Sie führte weiter aus, dass man während des Monats August alles überprüft habe, um die Verteilung des Lernmaterials an die 10 350 Bildungsinstitutionen zu garantieren.

„In diesem Jahr wurden vom Erziehungsministerium 17,5 Millionen Dollar für den Import von Schulmaterial wie Bleistifte, Farbstifte, Malkästen, Hefte, Temperafarben, Material für künstlerisches Gestalten, Scheren, Klebstoff und Radiergummis für das neue Schuljahr bereitgestellt“, sagte Velázquez Cobiella.

Die Ferienzeit wurden für Baumaßnahmen in den Schulen, hauptsächlich für die Ausbesserung des Mobiliars, die Reparatur der elektrischen Leitungen und der sanitären Anlagen genutzt. Auch wurden 153 Labormodule für Physik, Chemie und Biologie eingerichtet.

Die verbesserte Ausstattung der Küchen und bei der Kühlung verbessert die Lage für die Herstellung von Nahrungsmitteln in den Schulen.

Es wuren 2.700 neue Plätze in Kitas geschaffen. Man rechnet damit zum Beginn des neuen Schuljahres 95,2% des erforderlichen Lehrpersonals garantieren zu können und nicht auf Alternativen zurückgreifen zu müssen.

Was die erforderlichen Bücher angeht, wurden von den 247 Titeln in einer ersten Etappe 188 in den Provinzen ausgeliefert, insgesamt 12,7 Millionen Exemplare. 21 sind bereits gedruckt und teilweise verteilt, 38 liegen noch im unfertigen Zustand in der Druckerei und für 11 fehlt das erforderliche Papier.

Die Arbeitshefte stehen zu 100% zur Verfügung ebenso wie die linierten und karierten Schulhefte.

Bei der Vorbereitung des Lehrpersonals habe das Unterrichten von Geschichte Priorität, betonte die Ministerin. Man könne dabei auf die Unterstützung der Nationalen Union der Historiker zurückgreifen, auf Vorlesungen, die über das Frensehen ausgestrahlt wurden und auf Vorbereitungsseminare in Didaktik.

Die Ministerin wies darauf hin, dass an diesem 1. September die wichtigste Veranstaltung zum Schuljahresbeginn diejenige sei, die jede Schule durchführe, „denn dort ist die Familie, der Schüler oder Student, die politischen Organsiationen .... dort sind die Lehrer, die sie kennen, dort sind alle, die mit ihrer Schule in irgendeiner Weise verbunden sind“.