OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Morgen wird in Argentinien, in Buenos Aires, der Film „Rebeldes“ (Rebellen) gezeigt, der das Kuba von heute skizziert und eine Annäherung an den historischen Führer der Revolution anlässlich seines 89. Geburtstags versucht.

Die Vorführung findet im Gaumont Kino des Nationalen Film- und Kunstinstituts im Zentrum der Hauptstadt statt.

Der Film, ein Werk des in Argentinien lebenden kubanischen Journalisten Carlos Javier Rodríguez mit der Filmgesellschaft Craneo, zeigt anhand von Meinungen einfacher Bürger, von Ökonomen und Kulturschaffenden wie die Kubaner ihre eigene Wirklichkeit sehen.

Mit der Musik von Santiago Feliú und Silvio Rodríguez berührt der Film alle wenig bekannten Aspekte des kubanischen revolutionären Prozesses und dessen Auswirkung auf den Alltag der Kubaner.

Der Regisseur, der bereits den Dokumentarfilm „Che en todas partes“ (Che überall) machte, greift auch die Auswirkung der Wiederaufnahme der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, die Aktualisierung der Wirtschaft der Insel und die damit verbundenen Erwartungen auf.

Ebenso behandelt er die steuerlichen und kommerziellen Veränderungen, die Gültigkeit des Sozialismus und anhand von Aussagen namhafter kubanischer und internationaler Persönlichkeiten insbesondere die Person Fidel Castros.

Unter den Interviewten befinden sich unter anderem der Theologe Frei Betto, der Journalist und Schriftsteller Ignacio Ramonet, der Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel und der Fernsehmoderator Victor Hugo Morales.

.Dieser Dokumentarfilm ehrt auch den verstorbenen kubanischen Liedermacher Santiago Feliú, der speziell für diesen Film ein Lied über Fidel Castro interpretiert, das er komponiert hat und das bis jetzt nicht veröffentlicht wurde.

Die Veranstalter planen eine Rundreise durch verschiedene argentinische Städte. Der Dokumentarfilm soll auch beim nächsten Innternationalen Festival des Neuen Lateinamerikanischen Films in Havanna gezeigt werden. (PL)