“Die Revolution, wie Fidel sie definiert, erfordert es, dass jeder junge Mensch eine große Zuversicht und ein hohes Verantwortungsgefühl in sich trägt“, sagte Yuniasky Crespo Baquero, Erste Sekretärin der Vereinigung Junger Kommunisten (UJC) in der Plenarsitzung des X. Kongresses dieser Organisation, der im Palacio de Convenciones von Havanna stattfand.
Die Erste Sekretärin, die den Zentralbericht des Kongresses verlas, brachte zum Ausdruck, dass es ein Kongress gewesen sei, der das Denken und die Diskussion unter den Kindern, Heranwachsenden und Jugendlichen Kubas mittels dynamischerer Methoden vervielfacht habe. „Unser Handeln war auf die Stärkung der militanten politischen Arbeit und Ideologie ausgerichtet sowie auf die Festigung des integralen Systems der Betreuung von Kindern und Jugendlichen“, sagte sie.
“Mit Ernsthaftigkeit und Tiefe hat die UJC seine Horizonte mit neuen Vorschlägen wie den 25.000 notwendigen Anschlüssen erweitert. Dieses Verfahren zur Stimulation des Dialogs fördert den Aktivismus, erleichtert die Konsultation mit den Jugendlichen, gestattet es, die Besorgnisse zu erkennen, mit denen sich die Organisation wird auseinandersetzen müssen, und markiert die Ausgangslinie, um bessere Ergebnisse zu erzielen“, führte sie aus.
Sie fügte hinzu, dass die Methode noch nicht Teil dessen sei, womit ein Basisausschuss ständig befasst sein müsse, um die Mitarbeit seiner Mitglieder zu fördern.
“Die Themen, die auf dem Kongress debattiert wurden, standen in Verbindung mit dem Funktionieren des Basiskomitees und seiner Rolle bei der Aufmerksamkeit, die man der Erlebniswelt der Jugendlichen zukommen lässt. Außerdem die Resultate der politischen Prozesse, das Begleiten der Studentenorganisationen und Jugendbewegungen, das Vorbild durch die aktiven Mitglieder und deren Führung am Arbeitsplatz und im Stadtviertel, die Rolle der Heranwachsenden bei der Aktualisierung des Wirtschaftsmodells wie auch die Verbindung mit neuen Formen nichtstaatlicher Betriebe“, berichtete sie.
Crespo Baquero sprach auch die Unzufriedenheit mit der Art an, „in der man sich mit dem Thema Erholung beschäftigt, mit der Nutzung neuer Technologien, um feindlichen Subversionskampagnen zu begegnen, mit dem Unterricht in kubanischer Geschichte, der Formung von Werten, der Fortsetzung des Studiums, den Zahlungssystemen und der Betreuung Jugendlicher in städtischen Gemeinden“.
Der Bericht stellt ein Resümee der Sorgen von fünf Jahren dar. Die Durchführung von Transformationen im Prozess des X. Kongresses „hat dazu beigetragen, die hauptsächlichen Indikatoren der Kaderpolitik wiederzugewinnen, den Niedergang zu stoppen und die Qualität der politischen Prozesse zu verbessern“. Es bleibe allerdings „Unzufriedenheit darüber, so elementare Fragen wie die der Qualität regelmäßiger Treffen, des Parteieintritts und der Auseinandersetzung mit Sorgen Jugendlicher nicht gelöst zu haben“.
“Die Revolution erfordert, dass jeder Heranwachsende über ein hohes Niveau politischer Bildung, große Begeisterung beim Schmieden des Charakters und bei der Vervielfachung der Gründe zu kämpfen und zu siegen verfügt“, schloss sie.
Anwesend waren auch José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei, und die Kommandanten der Revolution Ramiro Valdés Menéndez und Guillermo Garcia Frias.








