OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Juvenal Balán

Am 19. April waren die Kubaner Protagonisten eines weiteren Ereignisses, das ihrer Geschichte würdig ist. Mehr als 7,553 Millionen Wähler, 88,3 %, nahmen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und bestätigten ihr Engagement für die Zukunft Kubas, an einem Tag, an dem der 54. Jahrestag des Sieges des kubanischen Volkes in der Schweinebucht begangen wurde.

In der Tat waren die Kubaner dazu aufgerufen, mit ihrer Stimme ihre Unterstützung für die Revolution und die neuen Programme zu zeigen, die auf der Insel durchgeführt werden, um eine effizientere Entwicklung der Gesellschaft zu erreichen.

Auf einer Pressekonferenz gab die Präsidentin der Nationalen Wahlkommission (CEN), Alina Balseiro, die vorläufigen Ergebnisse des Wahlgangs bekannt.

Die Qualität der Stimmabgabe sei zufriedenstellend gewesen, da 90 % der abgegebenen Stimmen gültig waren. 4,54 % der Stimmzettel seien leer und 4,92 % annulliert gewesen. 11.425 Delegierte seien gewählt worden und in 1.164 Wahlkreisen sei eine Stichwahl notwendig, da kein Kandidat mehr als 50 % der Stimmen erreichte.

Sie stellte fest, dass der Anteil der weiblichen Delegierten auf 34,87 % gestiegen sei. Die Jugendlichen machen 14,95 % der Delegierten aus. Der Anteil der wiedergewählten Delegierten betrug 54,87 %.

Alina Balseiro betonte, dass nur 59,24 % der Personen, die in den Gemeindeversammlungen tätig sein werden, Mitglieder der Kommunistischen Partei Kubas seien. „Dies zeigt, dass die politische Integration keine Bedingung war, um Delegierter zu werden.“ Der Anteil der Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbandes UJC betrage nur 6,75 %.

Für die Durchführung der Wahlen waren mehr als 24.600 Wahllokale eingerichtet worden. Über 20.000 junge Menschen fungierten als Beobachter, insbesondere während der öffentlichen Auszählung der Stimmen, bei der neben Einwohnern der Gemeinde und Vertretern der Massenorganisationen jeder Interessierte anwesend sein konnte.

Die Beamtin unterstrich, dass die Abstimmung in Kuba freiwillig und geheim sei. „Die Wahlbehörden besuchten die Wahllokale, um die Transparenz und Legalität zu gewährleisten, wozu ihnen die notwendigen Mittel zur Verfügung standen.“ Ungeachtet der organisatorischen Maßnahmen seien einige Schwierigkeiten aufgetreten wie Stromausfälle in einigen Wahllokalen und starke Regenfälle in einigen Gebieten Mittelkubas, die aber den Ablauf des Wahltages nicht beeinträchtigen konnten.

Unter den Besonderheiten dieser Wahlen müsse hervorgehoben werden, dass sich ausgehend von den neuen Ein- und Ausreisebestimmungen Zehntausende Kubaner vorübergehend im Ausland aufhalten, die im Wählerverzeichnis verbleiben, was sich auf den Prozentsatz der Wahlbeteiligung ausgewirkt hat.

Alina Balseiro erinnerte daran, dass der Wahlprozess, der mit der Abstimmung seinen Höhepunkt erreichte, am 5. Januar mit der Einberufung der Wahlen durch den Staatsrat begonnen hatte und dass dessen Hauptfeld der Prozess der Nominierung der Kandidaten durch die Bevölkerung war.