OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
  • Am 6. August 2015, hat das OFAC der US-amerikanischen Seefahrtsversicherungsgesellschaft Navigators Insurance Company (“Navigators”) aufgrund der Verletzung von Regelungen, Kuba und anderer Länder betreffend, eine Strafe von 271.815,00 US-Dollar auferlegt. Laut OFAC hat “Navigators” bereits am 1. April 2011 21.736,00 US-Dollar Zinsen für  für ein kubanisches Unternehmen gezahlt.
  • Am 18. und 23. September 2015 hat eine australische Bank zwei Überweisungen in australischen Dollar an die Reiseagentur Cubatur für die Bezahlung von Leistungen einer Gruppe von 19 Reisenden zurückgewiesen, die Kuba besuchten.
  • Im Oktober 2015 hat die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT, laut englischer Abkürzung) der Internationalen Finanzbank (BFI) Kubas aufgrund der Regelungen der Blockade den Service von Bankers World Online storniert.
  • Am 20. Oktober 2015 hat die französische Bank Crédit Agricole die Zahlung einer gemeinschaftlichen Strafe in Höhe von 1.116.893.585,00 US-Dollar wegen Verletzung der Regelungen gegen Kuba und andere Länder vereinbart, davon an das Finanzdepartement 329.593.585,00 US-Dollar, an die Bundesreservebank 90,3 Millionen US-Dollar, an das Departement für Finanzdienstleistungen des Staates New York 385 Millionen US-Dollar, an das Steuerbüro des Distrikts Manhattan 156 Millionen US-Dollar und an das Steuerbüro des Distrikts Columbia 156 Millionen US-Dollar. Laut OFAC hat die Crédit Agricole zwischen Januar 2004 und Juni 2008, einschließlich ihrer Filialen und Vorgänger, 173 elektronische Überweisungen im Wert von 97.195.314,00 US-Dollar zu oder über  Finanzeinrichtungen, die in den Vereinigten Staaten ansässig sind, bearbeitet, die in Bezug zu Eigentum stehen, das für die kubanische Regierung oder ihre nationalen Unternehmen von Interesse ist.  
  • Am 27. Oktober 2015 vereinbarte die US-amerikanische Gesellschaft Gil Tours Travel, Inc. (Gil Travel) mit Sitz in Philadelphia, Pennsylvania mit dem OFAC die Zahlung einer Strafe von 43.875,00 US-Dollar wegen Verletzung der Sanktionen gegen Kuba. Laut OFAC hat Gil Travel zwischen dem 21. Oktober 2009 und dem 19. August 2010 Reisen nach Kuba für 191 Personen bereitgestellt, die keine Lizenz von diesem Amt hatten.
  • Am 24. November 2015 hat die Filiale des US-amerikanischen Unternehmens FedEx in Namibia aufgrund der Regelungen der Blockade den internationalen Kurierdienst für die kubanische Botschaft in Windhoek abgelehnt.
  • Ende November 2015 blockierte die US-amerikanische Gesellschaft PayPal das Konto der deutschen Firma Proticket, über das die Kunden der Gesellschaft den Eintritt für das Musical Soy Cubano und für ein Konzert der kubanischen Sängerin Addys Mercedes bezahlt hatten. Am 19. April 2016 fällte ein Gericht in der deutschen Stadt Dortmund in Erster Instanz ein Urteil gegen PayPal angesichts der Klage von Proticket, um PayPal zu zwingen, das Konto des Kunden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen umgehend freizugeben. Geschieht das nicht, sollte PayPal besagtem Kunden 250.000,00 Euro zahlen. Die Gesellschaft hat das Konto des Kunden aufgrund der US-amerikanischen Blockadegesetze gegen Kuba blockiert, weil jener die Worte  "Kuba" oder "Kubaner" benutzt hatte. Im Gegensatz zur exterritorialen Ausdehnung der Blockade versicherte das Gericht in seiner Begründung, dass „in dem aktuellen Fall nur das deutsche Gesetz angewandt wird“.
  • Am 20 Januar 2016 hat das Finanzdepartment der Vereinigten Staaten der US-amerikanischen Designer-Gesellschaft WATG Holdings Inc. (WATG) mit Sitz in Kalifornien wegen Verletzung der Sanktionen gegen Kuba eine Strafe in Höhe von 140.400,00 US-Dollar auferlegt.  Laut OFAC hat die Filiale von WATG in Großbritannien, Wimberly Allison Tong and Goo, am Entwurf eines Hotelprojektes in Kuba gearbeitet, wofür sie zwischen Oktober 2009 und Mai 2010 drei Zahlungen von einer Firma aus Katar  mit einer Gesamtsumme von 356.714,00 US-Dollar erhielt.
  • Anfang Februar 2016 haben Beamte der deutschen Commerzbank in Konsequenz der von den Vereinigten Staaten im März 2015 auferlegten Strafe in Höhe von 1.710 Millionen US-Dollar den kubanischen Banken die Beendigung der Bankgeschäfte in den nächsten Monaten mitgeteilt.  
  • Am 11. Februar 2016 haben die italienischen Banken Banco Popolare, Unicredit und Intensa San Paolo Geschäfte mit dem italienischen Unternehmen SRL Sol, der Vertriebsgesellschaft kubanischen Rums der Marke Varadero in Italien, abgelehnt.
  • Am 12. Februar 2016 wurde bekannt, dass die britische Filiale von Standard Chartered Bank  in Uganda den kubanischen Ärzten, die an der Universität von Mbarara arbeiten, mitteilte, dass sie bis Montag, 15. Februar, ihr Geld abheben müssen, das sie als Kubaner nicht länger ihre Konten bei dieser Bank haben können. Die Universität empfahl den Kubanern, ihr Konto bei der britischen Barclays Bank anzulegen, aber nach der Eröffnung des Kontos teilte ihnen die Leitung der Bank mit, dass sie darüber allerdings keine Transaktionen von und nach Kuba vornehmen können.
  • Am 18. Februar 2016 lehnte die Bank of Bahamas eine Überweisung ab, die das kubanische Unternehmen Havanatur Bahamas in Auftrag gab, das auf der „Liste der Sanktionen“ des OFAC” steht.
  • Am 22. Februar 2016 belegte das OFAC die französische Gesellschaft CGG Services S.A. aufgrund der Verletzung der Blockade gegenüber Kuba mit einer Strafe in Höhe von 614.250,00 US-Dollar. Laut OFAC haben CGG Services S.A. und mehrere ihrer Filialen zwischen 2010 und 2011 Dienstleistungen, Ersatzteile und Ausrüstungen US-amerikanischer Herkunft für die Erkundung von Gas und Erdöl an Schiffe geliefert, die in kubanischen Hoheitsgewässern operierten. Außerdem hat die venezolanische Filiale der CGG Services S.A. in den Vereinigten Staaten fünf Transaktionen vorgenommen, die mit der Verarbeitung von Informationen für die Erdbebenforschung in Bezug stand und von einer kubanischen Einrichtung in der Sonderentwicklungszone unseres Landes angeführt wurde.
  • Am 25. Februar 2016 belegte das OFAC die US-amerikanische Gesellschaft Halliburton Atlantic Limited wegen Verletzung der Regelungen gegen Kuba  mit einer Strafe in Höhe von 304.706,00 US-Dollar. Laut OFAC haben Halliburton  und ihre Filialen auf den Kaiman-Inseln Güter und Dienstleistungen im Wert von 1.189.752,00 US-Dollar für die Erkundung von Eröl und Gas sowie die Bohrungen im Block Innere Südküste in Cabinda, Angola, exportiert, wo die kubanische Erdölgesellschaft Cuba Petróleo (Cupet) mit 5 Prozent an den Zinsen beteiligt war.
  • Am 29. Februar 2016 wies die Filiale einer französischen Bank in Italien den Auftrag zurück, Fonds der kubanischen Fluggesellschaft zu bearbeiten, die der Akkreditierung der entsprechenden Verkäufe im Januar und Februar 2016 mittels des elektronischen Zahlungssystems BSP des Internationalen Luftverkehrsverbandes (IATA) dienen sollten.  
  • Am 18. März 2016 wurde bekannt, dass die japanische Bank Mitsui Sumitomo SMBC Trust eine Überweisung eines japanischen Bürgers für die Bezahlung einer Touristenkarte an das kubanische Konsulat in seinem Land zurückwies.
  • Am 1. April 2016 wurde bekannt, dass die US-amerikanische Citibank die Zahlung von Kunden des kubanischen Unternehmens Havanatur Argentina ablehnte.
  • Am 6. April 2016 teilte die US-amerikanische Gesellschaft PayPal der Kubanisch-Dänischen Assoziation die Schließung ihres Kontos aufgrund der Regelungen der Blockade gegen Kuba mit.
  • Am 19. April 2016 wurde bekannt, dass die Stanbic Bank, die ihren Sitz in Botswana hat und eine Filiale der britischen Standard Chartered Bank ist, die Überweisungen an Cubadeportes nicht weiter wie bisher im Rahmen der gültigen Kooperationsvereinbarung zwischen Botswana und Kuba bearbeiten wird.
  • Am 25. April 2016 teilte die in der Türkei ansässige Filiale des holländischen Post- und Paketdienstes TNT B.V. derBotschaft Kubas in Ankara mit, dass diese Dienstleistung von und nach Kuba aufgrund der Fusion mit dem US-amerikanischen Unternehmen FedEx ab 1. Februar eingestellt wurde und ab 4. April auf Grund der Sanktionen der Vereinigten Staaten keine Sendungen mehr aus Holland angenommen werden.
  • Am 3. Mai 2016 wurde bekannt, dass die Fonds, die die Assoziation von Kubanern in Großbritannien gesammelt haben,  von der Bank des amerikanischen Unternehmens Eventbrite zurückgehalten wurden.  Das Unternehmen hat die Eintrittskarten für eine Veranstaltung mit klassischer Musik verkauft, die durch die Assoziation organisiert worden war. Der Fonds war für den Kauf und die Spende eines Pianos für das Musikkonservatorium “Amadeo Roldán“ in Kuba bestimmt.
  • Im Mai 2016 verweigerte die Royal Bank of Canada die entsprechende Zahlung für den Mitgliedsbeitrag Kubas in Kanadischen Dollar an den Verein Karibischer Staaten.
  • Im Mai 2016 verweigerte die spanische Bank Santander die Eröffnung eines Kontos für dort wohnendes kubanisches diplomatisches Personal.
  • Im Mai 2016 schloss die spanische Bank Caixa Bank die Girokonten und die Einrichtungen für den „Lagerverkauf (TPV)“ der Unternehmensgruppe Excelencias aufgrund ihrer Geschäfte mit Kuba.
  • Im Mai und Juni 2016 verweigerte die spanische Bank Santander eine Dienstleistung, nämlich die Zahlung der Konsulargebühren mittels Magnetkarten, die die Einrichtungen für den „Lagerverkauf (TPV)“ der Generalkonsulate Kubas in den Städten Barcelona, Santiago de Compostela und Sevilla benutzen. Der Lieferant besagter Einrichtungen ist die Firma Elavon, die zur US-Bank gehört und darüber informierte, dass diese Maßnahme der Aufnahme Kubas in die Liste des OFAC geschuldet ist.
  • Im Juni 2016 wurde der Kaufvertrag eines Servers zur Verbesserung der Funktionsweise des Managementsystems des Konsulats von Kuba in Barcelona seitens eines spanischen Unternehmens außer Kraft gesetzt, das sich darauf berief, dass der Server von US-amerikanischen Firma DELL hergestellt worden war.
  • Im Juni 2016 erteilte das Handelsdepartement der Vereinigten Staaten eine gerichtliche Vorladung an die chinesische Firma Huawei, damit diese alle Informationen in Bezug auf den Export US-amerikanischer Technologie in den letzten fünf Jahren nach Kuba und andere Länder offenlegt, die Sanktionen unterliegen.