OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Bei den Verhandlungen über Vereinbarungen und Verträge  in der internationale Zusammenarbeit, und weil es in der Tat nicht möglich ist, internationale Finanztransaktionen mit US-Dollar zu tätigen, ist  Kuba gezwungen,  die  Bezahlung für berufliche Dienstleistungen oder Waren in Euro oder Kanadischen Dollar zu verlangen.

--  Trotz der vom Präsidenten der USA getroffenen Maßnahmen bleiben  operative Transaktionen in US-Dollar faktisch unmöglich. Dies hat das Einkassieren von Zahlungen für berufliche Dienstleistungen in mehreren Ländern Amerikas und Afrikas  behindert. Es  konnten  die in Ecuador erbrachten Leistungen  in Höhe von 94.000.898,00 US-Dollar  noch nicht kassiert werden,  und  weitere 26.686,00 US-Dollar  wurden in einer Bank von Äthiopien zurückgehalten, die als Zahlung  für  die von einer  Gruppe von Fachleuten der technischen und beruflichen Bildung erbrachten Dienstleistungen gelten.

--  In Guatemala haben  23 kubanischen Techniker  ihre Dienste im Bereich des Sports unterbrechen müssen, weil sie über keine Bankverbindungen  für die Geldüberweisung ihrer Dienstleistungen nach Kuba verfügten. In diesem Land hat die Tochtergesellschaft der Bank, die mit US-amerikanischen Banken in Verbindung steht, die  Durchführung dieser  Aktivitäten verhindert.

--  In Paraguay haben weitere 12 Sportfachkräfte ihre technischen Leistungen unterbrochen, weil sie über keine Bankverbindungen für die Geldüberweisung ihrer Dienste verfügten. Der Paraguayische Radsportverband hat das Geld über die COMMERZBENK A. G FRANKFURT SWIFT COBADEFF überwiesen. Allerdings berichtete diese Institution, dass sie die Geldüberweisung nicht weiter tätigen kann, weil Kuba ein Land ist, das unter Sanktionen der Vereinigten Staaten steht

4.3. Andere Exterritoriale Auswirkungen

--  16. Juli 2015. Die libanesische Bank Fransabank war gezwungen, ein von der Nachrichtenagentur Prensa Latina am 25. Juni in Beirut geöffnetes Konto aufgrund der Blockadevorschriften zu schließen. Laut einer Information von Fransabank an Prensa Latina erhielt die Abteilung für Reklamationen und Beschwerden der Bank eine Benachrichtigung vom OFAC, aufgrund der Aufnahme in die Liste der Specially Designated Nationals aus Kuba, ihre Leistungen  zu stornieren.

--  12. September 2016. Die Supermarktkette ASDA der US-amerikanischen Gruppe Wall Markt mit Sitz in Großbritannien, seit Juli 1999 zugehörig, hat Anweisungen erhalten, alle kubanischen Produkte aus dem Verkauf zu ziehen, weil die Blockadevorschriften es so regeln.  Im Ergebnis dieser Maßnahme  war die Firma  Hunters &Frankau, exklusive Vertreibsfirma von Habanos S.A.  in Großbritannien stark betroffen, weil fünf  Produkte aus dem Verkauf gezogen wurden, die in den Supermärkten mit einem Umsatz vom 650.000 Pfund Sterling verkauft worden waren. Drei davon wurden  als Teil der breiten Palette  in Kuba selbst hergestellt  und von Habanos S.A. Vermarket, zwei  sind  deutscher Herkunft (Villiger) mit einem hohen  Anteil an kubanischem Tabak. Die  betroffenen Produkte sind Villiger Export Pressed, H. Upmann Juniors, Punch Petit Coronations und Montecristo Minis.

--  Dezember 2015. Das Unternehmen Honda lehnte es ab, neue Verträge  abzuschließen  oder  die  bereits bestehenden über Autoverkäufe  für das  kubanische  Konsulat in Montreal zu erneuern. Laut Honda  ist dies  auf den Sitz des Stammhauses in den Vereinigten Staaten zurückzuführen

--  12. Februar 2016. Die Commerzbank hat die Botschaft von Kuba in Berlin informiert, dass sie in Kürze die Schließung des Bankkontos der Mission bei dem Geldinstitut mitteilen werden, wofür sie eine Frist von 8 Wochen zur Verfügung haben.

--  23. März 2016. Die niederländische Bank ABN AMRO  hat  den  Unternehmen, die Beziehungen zu Kuba  unterhalten, mitgeteilt,  dass sie ihre Politik  weiter betreiben werden, keine Zahlung im Zusammenhang mit unserem Land in US-Dollar zu übernehmen, weil die neuen US-amerikanischen Vorschriften  nicht „klar" seien.

--  18. April 2016. Es wird bekannt, dass die italienische Bank Bancoa Popolare drei Zahlungen des Reiseveranstalter Cubamar, spezialisiert auf Incentive-Tourismus, Tagungen, Messen und Ausstellungen abgelehnt hat,  weil die begünstigte Bank das kubanische Unternehmen Banco Financiero Internacional  ist.

--  Die niederländische Firma  für Brief- und Pakettransportdienste, TNT BV,  hat die Botschaften  von Kuba in Österreich  und in der Türkei informiert,  die endgültige Aussetzung der internationalen Kurierdienste zu  veranlassen, die TNT  häufig diesen  Botschaften  angeboten hatte, weil die Firma vom US-amerikanische Unternehmen FedEx Corporation erworben wurde.