
Das kubanische Außenministerium lehnt die willkürliche und ungerechtfertigte Entscheidung der ecuadorianischen Regierung, alle Mitarbeiter der kubanischen Botschaft in diesem Land auszuweisen, aufs Schärfste ab.
Am 4. März 2026 informierte das Ministerium für Auswärtige Beziehungen und Menschliche Mobilität der Republik Ecuador in einer Verbalnote über die Entscheidung, das gesamte diplomatische, konsularische und administrative Personal der kubanischen Botschaft in Quito zur persona non grata zu erklären, ohne dabei irgendwelche Argumente vorzubringen. Ihm wurde eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um das ecuadorianische Territorium zu verlassen.
Es handelt sich um eine unfreundliche und beispiellose Handlung, die die historischen Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und Völkern erheblich beschädigt.
Diese Aktion zeigt auch die Verachtung der aktuellen Regierung Ecuadors für die diplomatischen Praktiken und Höflichkeiten, die von der internationalen Gemeinschaft beachtet werden.
Das Ministerium bekräftigt kategorisch, dass das Personal der kubanischen Botschaft in Quito gemäß dem Wiener Abkommen über diplomatische Beziehungen von 1961, sich strikt an die Gesetze und Vorschriften Ecuadors gehalten hat, ohne sich in dessen innere Angelegenheiten einzumischen.
Es scheint kein Zufall zu sein, dass der Beschluss in einem Kontext getroffen wurde, der durch die verstärkte Aggression der USA gegen Kuba und den starken Druck der Regierung dieses Landes auf Drittstaaten gekennzeichnet ist, sich dieser Politik anzuschließen,. wenige Tage vor dem Gipfel, der für den 7. März mit einer kleinen Gruppe von Regierungsvertretern aus der Region in Miami einberufen wurde.
Kuba ist überzeugt, dass das ecuadorianische Volk die Bande der Solidarität und Brüderlichkeit mit Kuba verteidigen wird.
Havanna, 4. März 2026




