
Venezuela kann in allen Belangen auf Kuba zählen, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez am Mittwoch, als er im Palast der Revolution den Außenminister der Schwesternation, Yvan Gil Pinto, empfing, der zu einem offiziellen Besuch auf der Insel weilt.
Der Staatschef versicherte, dass Kuba "die Zusammenarbeit mit Venezuela aufrechterhalten wird, solange Sie sie brauchen", und übermittelte dem Präsidenten Nicolás Maduro Moros seine herzlichsten Grüße.
Díaz-Canel verwies auf den jüngsten XXIII. Gipfel von ALBA-TCP in Caracas.
Es sei ein solides Gipfeltreffen mit Inhalten und guten Debatten gewesen, der ein hohes Maß an Beteiligung erreicht habe, sagte er.
Der venezolanische Diplomat bedankte sich für diesen Empfang und auch für die Unterstützung Kubas. "Der Erfolg des ALBA-Gipfels", sagte er, "wäre ohne Ihre Bemühungen nicht möglich gewesen. "
Gil Pinto überbrachte eine Botschaft der Zuneigung und Solidarität von Präsident Maduro und sprach von wichtigen gemeinsamen Herausforderungen inmitten der aktuellen Situation und innerhalb des strategischen Plans.
Zum Abschluss der Gespräche, zu denen die Presse in den ersten Minuten Zugang hatte, erklärte der venezolanische Außenminister dem Kommunikationsteam des Präsidenten, dass "wir diesen Besuch im Auftrag von Präsident Nicolás Maduro Moros machen, um alle Kooperationsabkommen, die wir bilateral zwischen Kuba und Venezuela haben, zu überprüfen, zu überwachen und zu überarbeiten".
Wir sind zwei Nationen, die in den letzten 25 Jahren eine beispielhafte Beziehung aufgebaut haben, eine bilaterale Beziehung, die ein Vorbild für die Welt ist, eine Beziehung der Zusammenarbeit, der Komplementarität, der Solidarität zwischen beiden Regierungen, aber auch zwischen beiden Völkern.
Er bekräftigte, dass "wir Wunder geschaffen haben, wie im Falle Venezuelas die Mission Milagro, die Mission Barrio Adentro, die gesamte soziale und wirtschaftliche Versorgung, die landwirtschaftliche Produktion, die industrielle Produktion, die gesamte Energieproduktion, die wir in den letzten Jahren vorweisen können, trotz der Blockade, der Sanktionen und der Aggressionen des Imperialismus".
Über seinen Besuch in Kuba sagte er: "Wir haben all diese Fortschritte, all die Herausforderungen, die wir haben, überprüft, die Herausforderungen in einer schwierigen Zeit, einer Zeit, in der - gerade - die Opposition mit ihrem Gegenmodell, das das Modell des Egoismus, des Hasses und der Aggression ist, versucht, diese Situation umzukehren. Wir sind dabei zu gewinnen, und wir haben viele Perspektiven".
Zum Gespräch mit dem kubanischen Staatschef sagte er: "Wir haben ein außergewöhnliches Treffen hinter uns, bei dem wir Präsident Díaz-Canel zugehört haben; seine Vision, seine Weisheit, seine Erfahrungen, die er mit uns geteilt hat und die wir an Präsident Nicolás Maduro weitergeben werden".
Yvan Gil, Minister der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten der Bolivarischen Republik Venezuela, war am vergangenen Dienstag zu einem offiziellen Besuch in Kuba eingetroffen und ist im Rahmen seines Programms auf der Insel auch mit seinem Amtskollegen, Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, zusammengetroffen.




