
Die Debatte im Europäischen Parlament auf seiner letzten Sitzung erinnerte mich an das Gedicht von César Vallejo, in dem er warnte: „Hüte dich, Spanien, vor deinem eigenen Spanien“, und das zu einer Zeit, in der die Umwälzung der iberischen Nation wiedergeboren zu sein schien.
In Anlehnung an Vallejo möchte ich Europa warnen, sich vor seinem eigenen Parlament in Acht zu nehmen, in dem Stimmen und Vorschläge voller Hass und Lügen auftauchen, wenn es Kuba und Nicaragua verurteilen will, und zwar in einer Weise, die eher der Kolonialzeit als unserer Zeit entspricht.
Eine Kombination aus Einmischung, die auf Lügen und mangelnder Ethik beruht, strebt danach, sich in Foren durchzusetzen, die für andere Zwecke geschaffen wurden, in denen Politik und Geld jedoch einige rechte und rechtsextreme Abgeordnete zu zweitrangigen Sprechern der von den US-Regierungen geförderten Anti-Kuba-Politik machen.
Aber es gibt auch ehrliche, ethische und mutige Abgeordnete, die die Wahrheit über Kuba sagen und die Würde der Insel verteidigen.
Die kräftige Stimme von Manu Pineda verschaffte sich Gehör: „Die einzige Menschenrechtsverletzung, unter der Kuba leidet, sind die mehr als 60 Jahre einer von den USA verhängten kriminellen Blockade“.
Die portugiesische Abgeordnete Sandra Pereira sagte, die neue Resolution sei ein Versuch, die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Insel und der EU zu behindern.
Sie können den Namen der Debatten oder den Titel der Entschließung ändern, aber die Ziele sind die gleichen: in den Prozess einzugreifen, der im Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit zwischen Kuba und der EU festgelegt ist, und die Entwicklungsmöglichkeiten, Errungenschaften, Souveränität und Unabhängigkeit des karibischen Landes in Frage zu stellen, warnte Pereira.
Die Hasstiraden und Lügen der Abgeordneten sind so vage, dass sie sogar in der abschließenden Pressemitteilung als das dastehen, was sie sind: Lügner. Europa sollte sich vor solchen Lügnern hüten, wie César Vallejo sagen würde.
Und um der neuesten Medienshow zu entsprechen, bitten oder „fordern sie Kuba auf“ – au weia - Terroristen und Konterrevolutionäre freizulassen, die wegen Verstößen gegen das Gesetz, oder besser gesagt, gegen viele Teile des kubanischen Gesetzes, inhaftiert sind... und die Rückkehr des Schwindlers Yunior García zu erlauben, der für diese Parlamentarier jetzt ein „Verbannter“ in Spanien ist.
Während sich dies im kalten Europa abspielt, wo einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments aufgrund von Lug und Trug eine Politik des Hasses und der Konfrontation gegen die Insel durchsetzen wollen, haben in den USA insgesamt 114 demokratische Kongressabgeordnete am Donnerstag einen Brief an Präsident Joe Biden gesandt, in dem sie eine andere Behandlung Kubas fordern, die das Wohlergehen der kubanischen Bevölkerung in den Vordergrund stellt.
Laut PL fordern sie in dem Brief, der von den Leitern von 18 Ausschüssen des Unterhauses unterstützt wird, den Präsidenten auf, seine eigene Strategie in Bezug auf die Insel festzulegen und die Linie des ehemaligen Präsidenten Donald Trump (2017-2021) aufzugeben, der die Blockade mit 243 zusätzlichen Maßnahmen verstärkt hat, die immer noch in Kraft sind.
Die US-Parlamentarier fordern die Regierung außerdem auf, alle Beschränkungen für Bank- und Finanztransaktionen sowie für Familien- und andere Überweisungen aufzuheben, um den Lebensstandard der Kubaner zu verbessern.
Sie machten auch deutlich, dass sie eine Änderung in Richtung einer Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba unterstützen.
Es ist gut, sich daran zu erinnern, dass im Europäischen Parlament zwei oder drei Abgeordnete für die gestern verabschiedete antikubanische Hetzschrift verantwortlich waren. In den USA wird Joe Bidens „Demokratie“ hoffentlich dazu führen, dass diese 114 Parlamentarier Gehör finden und vor allem, dass ihre Forderungen, die auch Teil von Bidens Präsidentschaftskampagne waren, erfüllt werden. Die ganze Welt erwartet, dass sie verwirklicht werden.




