OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Hugo Franco wird als erster für unsere Delegation antreten. Foto: ACN

Heute werden die kubanischen olympischen und paralympischen Delegationen, die an den Spielen in Paris teilnehmen werden, mit feierlicher Flaggenübergabe verabschiedet, um am Ort der Spiele unter den Weltbesten neuerlich Großtaten zu vollbringen.

Die Zahl der Athleten, die an diesen 33. Olympischen Spielen der Neuzeit teilnehmen werden, beträgt 62 - acht weniger als beim Event vor vier Jahren in Tokio. Das Ziel Kubas ist jedoch dasselbe wie seinerzeit: eine Platzierung unter den ersten 20 im Medaillenspiegel.

Für die Veranstaltung in Paris, die die größte Herausforderung für die Sportbewegung der Insel darstellt, ist die olympische Delegation in 16 Sportarten vertreten, was zeigt, dass Kuba trotz aller Schwierigkeiten in ihrer sportlichen Entwicklung eine große Vielfalt aufweist.

Leichtathletik, Boxen, Ringen, Judo, Schießen, Kanufahren, Tischtennis, Kunstspringen, Schwimmen, Rudern, Taekwondo, Beachvolleyball, Bogenschießen, Radsport, Moderner Fünfkampf und Gewichtheben sind die Sportarten, in denen die Kubaner bei den am 26. Juli beginnenden Spielen antreten werden.

Die Leichtathletik ist mit 19 Athleten und Athletinnen am stärksten in der Lichterstadt präsent. Ebenfalls zweistellig ist die Gruppe der Ringer mit zehn Athleten, gefolgt vom Boxen mit fünf Kämpfern sowie Judo und Schießen mit jeweils vier Sportlern. Beim Kanusport und im Tischtennis sind es je drei, beim Kunstspringen, Schwimmen, Rudern, Taekwondo und Beachvolleyball je zwei. Im Bogenschießen, dem Radsport, dem Modernen Fünfkampf und dem Gewichtheben ist es jeweils nur ein Teilnehmer.

Kubas beste Chancen liegen im Boxen, Ringen, Kanufahren und in der Leichtathletik, aber auch etwa im Schießen oder im Taekwondo sind Erfolge möglich. Obwohl die Gruppe von Athleten klein ist, verfügt sie über das Kaliber, das sich aus ihrer Geschichte bei den Olympischen Spielen ergibt, und über das Gütesiegel, es zu dieser Party geschafft zu haben, was für kleinere Nationen und Volkswirtschaften immer schwieriger wird.

Wenn Hugo Franco zwei Tage vor der Eröffnung, am 24. Juli, seine ersten Pfeile im Wettkampf des Bogenschießens fliegen lässt, hat Kubas Rennen in Paris begonnen, um ein ehrgeiziges, aber mögliches Ziel zu erreichen.