OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto:  X entnommen

„Der US-Präsident verschärft seine Drohungen militärischer Aggression gegen Kuba auf eine gefährliche und nie dagewesene Weise. Die internationale Gemeinschaft muss dies zur Kenntnis nehmen und gemeinsam mit dem Volk der USA entscheiden, ob sie einen solch drastischer Akt der Kriminalität zulassen wird, um die Interessen einer kleinen, aber vermögenden und einflussreichen Gruppe zu befriedigen, die von Rachegelüsten und Herrschaftsstreben getrieben wird.“ 
Dies schrieb Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, auf seinem X-Account als Reaktion auf die neuen Drohungen und Sanktionen der US-Regierung gegen Kuba.
 „Kein Aggressor, so mächtig er auch sein mag, wird es erreichen, dass Kuba kapituliert. Er wird auf ein Volk stoßen, das entschlossen ist, seine Souveränität und Unabhängigkeit auf jedem Zentimeter seines Staatsgebiets zu verteidigen“, erklärte der kubanische Präsident. 
Zuvor hatte auch Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla in demselben sozialen Netzwerk die Verhängung dieser neuen illegalen und einseitigen Zwangsmaßnahmen der US-Regierung gegen Kuba als „verwerflich, aber kurios und lächerlich“ bezeichnet.
Er wies außerdem darauf hin, dass die Reaktion des Weißen Hauses auf die Bewegung „Meine Unterschrift für das Vaterland“ zurückzuführen sei, die die Unterstützung von „sechs Millionen Kubanern (81 % der Bevölkerung über 16 Jahren) zur Verteidigung ihres Landes angesichts der militärischen Bedrohung deutlich machte und die verschärfte Blockade sowie die Energieeblockade anprangerte“.
 Washingtons illegale und extraterritoriale Reaktion besteht in einer neuen Exekutivanordnung, die – ähnlich der am 29. Januar erlassenen – den karibischen Staat als ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der USA einstuft. Dies dient als Vorwand, die seit über sechs Jahrzehnten andauernde Blockade weiter zu verschärfen, mit der versucht wird, die kubanische Bevölkerung zu strangulieren.
Die neuen Maßnahmen, die sofort in Kraft treten, umfassen wirtschaftliche Sanktionen gegen kubanische und ausländische oder US- Unternehmen und Einzelpersonen, die über Schlüsselsektoren für die Entwicklung des Landes, wie Energie, Bergbau und Finanzdienstleistungen, den Zufluss von Devisen nach Kuba ermöglichen.