
Osvaldo Fernández Pichardo wurde von der Ersten Kammer des Volksgerichts der Provinz Camagüey wegen Terrorismus und illegalen Waffen- bzw. Sprengstoffbesitzes zu lebenslanger Haft verurteilt.
In der öffentlichen mündlichen Verhandlung im Fall Nr. 6/2025 wurde nachgewiesen, dass Fernández Pichardo von einer in den USA lebenden Person, die für ihren umfangreichen Aktivismus gegen die Kubanische Revolution bekannt ist, 600 US-Dollar angeboten bekam, um einen Angehörigen der Nationalen Revolutionären Polizei in der Öffentlichkeit anzugreifen. Ziel war es, Angst zu verbreiten, die öffentliche Ordnung zu stören und ein Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren.
Laut einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders NTV zeigen am 29. Mai des vergangenen Jahres veröffentlichte Aufnahmen, wie der Verurteilte seine körperliche Überlegenheit ausnutzte und einen unbewaffneten, uniformierten Polizisten, der auf dem Boulevard República in Camagüey unterwegs war, von hinten mit einem Messer angriff.
Die dem Beamten zugefügten Verletzungen brachten ihn in unmittelbare Lebensgefahr und erforderten eine medizinische Behandlung. Zusätzlich wurden dem Bestraften seine öffentlichen Rechte entzogen, Gegenstände und Eigentum im Zusammenhang mit dem Vorfall beschlagnahmt und ihm die Ausstellung eines Reisepasses sowie die Ausreise aus dem Land untersagt.
Er wurde außerdem zur Zahlung von Schadensersatz an den Beamten des Innenministeriums verurteilt. Während des Verfahrens und der mündlichen Verhandlung wurden alle im Strafprozessrecht und der Verfassung der Republik verankerten Verfahrensgarantien und Rechte auf ein faires Verfahren gewahrt.
Die Beamten der Nationalen Revolutionären Polizei sind für die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit der Bürger verantwortlich. Daher wurde diese Straftat nach Bekanntwerden aufs Schärfste verurteilt, und nun haben die Gerichte im Namen des Volkes eine außergewöhnliche, strenge Strafe verhängt, die der Schwere der Tat angemessen ist.








