
Ciego de Ávila – Nach einer umfassenden Renovierung hat das Allgemeine Lehrkrankenhaus Antonio Luaces Iraola in der Provinz Ciego de Ávila seine modernisierte chirurgische Abteilung für elektive größere Operationen wiedereröffnet.
Das Projekt, eine bedeutende Investition in das regionale Gesundheitssystem, optimiert die chirurgischen Leistungen und kommt der Bevölkerung im südlichen Zentrum der Provinz zugute.
Die Abteilung umfasst sechs moderne Operationssäle, die höchsten Standards in Bezug auf Asepsis und Medizintechnik entsprechen. Jeder Operationssaal ist mit modernsten Möbeln und Geräten ausgestattet, darunter OP-Tische, OP-Leuchten sowie Überwachungs- und Anästhesiesysteme, die teilweise vom Elektromedizinzentrum der Provinz übernommen wurden. Dies gewährleistet optimale Bedingungen für die Durchführung komplexer und qualitativ hochwertiger Eingriffe.
Dr. Roberto Rodríguez Cruz, stellvertretender Leiter der medizinischen Versorgung im Krankenhaus Luaces Iraola, erklärte, dass das Hauptziel dieser Initiative darin bestehe, die Wartelisten für Operationen in den Gemeinden im südlichen Zentrum der Provinz Ciego de Ávila deutlich zu verkürzen.
Mit den sechs Operationssälen, die bereits für Eingriffe im Rahmen des Mutter-Kind-Programms (PAMI) in Betrieb genommen wurden, wird erwartet, dass die Anzahl der geplanten Operationen steigt und sich somit die Wartezeiten für Patienten mit komplexeren Eingriffen verkürzen.
Rodríguez Cruz betonte, dass die umfassende Renovierung nicht nur bauliche Verbesserungen (Böden, Decken, Kalibrierung von Ventilatoren, Klimaanlagen und medizinischen Gasleitungen) umfasste, sondern auch die Schulung des medizinischen und pflegerischen Personals im Umgang mit den neuen Geräten. „Dies ist ein Schritt vorwärts auf unserem Weg zu einer schnelleren, sichereren und qualitativ hochwertigeren Versorgung unserer Bevölkerung. Die neue Abteilung ermöglicht es uns, unsere personellen und materiellen Ressourcen besser zu nutzen.“
Neben sechs Operationssälen verfügt die Abteilung über Aufwachräume, spezialisierte Pflegestationen und zentrale Sterilisationsräume. Dies optimiert die Arbeitsabläufe und reduziert das Risiko von Krankenhausinfektionen.
Die Provinz Ciego de Ávila, insbesondere ihr südlicher Teil (mit der Provinzhauptstadt und dem Umland), weist eine hohe Konzentration an Patienten auf, die geplante Operationen benötigen. Mit der Wiedereröffnung dieser Einheit wird das Gesundheitsnetz der Region gestärkt und Eingriffe, die bisher teilweise an andere Provinzen überwiesen wurden, können nun dezentralisiert werden
Es wird erwartet, dass die OP-Planung in den kommenden Wochen schrittweise wieder aufgenommen wird, wobei die komplexesten Fälle und Patienten mit den längsten Wartelisten Priorität haben. Die Gesundheitsbehörden appellieren an die Bevölkerung, weiterhin Vertrauen in das Gesundheitssystem zu haben und ihre Nachsorgetermine wahrzunehmen, um ihre präoperativen Untersuchungen zu aktualisieren. Das Antonio-Luaces-Iraola-Krankenhaus verfügt außerdem über zwei Notaufnahmen und vier OP-Säle für kleinere elektive Eingriffe.








